VP-FP verhindert strengere Regeln für Zweitwohnsitze
Zahl der Zweitwohnsitze in den Vorbehaltsgebieten trotz Verbot gestiegen. Grüne wollen Ende der vielen Ausnahmeregelungen – ÖVP und FPÖ blockieren
Zweitwohnsitze in Vorbehaltsgebieten schaffen Probleme und sind ein Problem für Oberösterreich, speziell im Seengebiet. Grundstücke und Wohnungen die immer teurer werden. Einheimische, die sich keinen Wohnraum dort mehr leisten können. Abwanderung, Ortszentren, die veröden und Gemeinschaften, die keine mehr sind. Das sind die Folgen für Gemeinden, wenn die Zweitwohnsitze über Hand nehmen. Folgen, die auch der zuständigen Politik längst bekannt sind und verhindert werden müssten. Aber Bürgermeister:innen und Bevölkerung werden mit Problem und Aufgabe alleine gelassen.
“Denn Schwarz-Blau kümmert das überhaupt nicht. Sämtliche Versuche, hier viel deutlichere Grenzen zu ziehen und echte Konsequenz zu zeigen, werden von dieser Koalition abgeblockt, Auch wieder im jüngsten Ausschuss. Um die Zweitwohnsitze in Vorbehaltsgebieten zu reduzieren, wollten wir zwei wesentliche Ausnahmebestimmungen aus dem Grundverkehrsgesetz streichen. Damit wäre sichergestellt, dass aus jedem Zweitwohnsitz, bei einem Verkauf ein Hauptwohnsitz wird. Übertragungen innerhalb der Familie sollen auch weiterhin möglich sein. Aber Schwarz-Blau will alle Schlupflöcher lassen und hat unseren Antrag abgelehnt”, wird sich der Grüne Raumordnungssprecher LAbg. Rudi Hemetsberger jedoch in seinem konsequenten Kurs gegen diese Verweigerung nicht beirren lassen.