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27.07.2023 Presse

Geplante Gasbohrung in Molln: Weitere Gemeinden betroffen?

Bagger

Verunsicherte Bevölkerung verdient Aufklärung - Nationalpark und Naturschutzgebiet dürfen nicht ansatzweise beeinträchtigt werden

„Dass man in Molln Gas vermutet und Probebohrungen geplant sind, weiß man. Aber sind jetzt auch noch vier weitere Gemeinden der Nationalpark Kalkalpen-Region von Probebohrungen betroffen? Diese Frage steht zumindest jetzt im Raum und sie muss dringendst geklärt werden. Die Bevölkerung ist ohnehin schon verunsichert und sie braucht, ja sie verdient jetzt absolute Transparenz und Klarheit. Es muss jetzt umgehend und umfassende Informationen zu den tatsächlichen Planungen geben. Was ist der Stand, was hat man dort vor“, fordert der Grüne Naturschutzsprecher LAbg. Rudi Hemetsberger Aufklärung zu den jüngsten Gerüchten.

Um noch einmal zu verdeutlichen: Das vermutete Gasfeld liegt nahe des Nationalparks Kalkalpen und wenige Meter neben einem Naturschutzgebiet. Das alleine wirft die Frage auf, ob eine Erdgasförderung an dieser Örtlichkeit überhaupt mit dem Naturschutz vereinbar ist. Sollten tatsächlich weitere Gemeinden betroffen sein, haben wir hier eine neue Dimension des Projekts. Vier Gemeinden eines hochsensiblen Gebiets, in dem eine Gasförderung eigentlich grotesk anmutet“, betont Hemetsberger.

Hemetsberger: „Die Bevölkerung aufklären und informieren. Negative Folgen für Natur und Umwelt durch die Bohrungen auf jeden Fall vermeiden. Das müssen die weiteren Grundprinzipien dieses so umstrittenen Projekts sein“.

Rudi Hemetsberger
Rudi Hemetsberger

Landtagsabgeordneter und Bürgermeister

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