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19.09.2024 Allgemein

Rahmenbedingungen für Bodenschutzplan schaffen

Bodenversiegelung

Verpflichtendes 2,5 Hektar-Limit fehlt weiter, ist aber für wirksamen Bodenschutz unverzichtbar – für vorgestellte Maßnahmen haben die Länder die Rahmenbedingungen zu schaffen

„Dass der Bodenschutz deutlich gestärkt werden muss, hat der Gemeindebund offensichtlich erkannt. Dessen Plan geht durchaus in die richtige Richtung und enthält Maßnahmen, die geeignet sind, die Verbetonierung einzubremsen und sorgsam mit unserem wertvollen Boden umzugehen. Für diese Maßnahmen haben die Länder und damit auch Oberösterreich die Rahmenbedingungen zu schaffen. Einen groben Makel hat der Gemeindebundplan. Denn das verpflichtende 2, 5 Hektar Bodenverbrauchsziel fehlt weiter. Das ist bedauerlich. Denn dieses Limit ist ein Pfeiler des Bodenschutzes und unverzichtbar, um die Bodenversiegelung nachhaltig und wirksam einzubremsen. Daran ist nicht zu rütteln“, reagiert der Grüne Raumordnungssprecher und Bürgermeister von Attersee, LAbg. Rudi Hemetsberger auf die heute präsentierten Pläne des Gemeindesbundes.

 

Ausreichend, intakter und geschützter Boden ist längst eine Existenzfrage. „Nur wenn wir unsere fruchtbaren Äcker schützen und bewahren, bewahren wir auch unsere Ernährungssicherheit. Und nur wenn die Verbetonierung des Bodens endlich aufhört, haben wir auch einen wirkungsvollen Schutz gegen Hochwasser. Die letzten Flut-Tage, die vor allem Niederösterreich so verheerend getroffen haben, sollten allen die Bedeutung des Bodenschutzes vor Augen führen. Durch die Klimakrise wird die Gefahr von Überflutungen massiv zunehmen. Das ist Fakt. Dem müssen wir uns mit umfassendem Bodenschutz entgegenstellen. Und das geht nur mit verbindlichen Bodenschutz-Zielen und verpflichtenden Limits. Absichtserklärungen und Beliebigkeit sind dafür zu wenig“.

Rudi Hemetsberger
Rudi Hemetsberger

Landtagsabgeordneter und Bürgermeister

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