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30.09.2025 Allgemein

Unimarkt: Noch ist nichts sicher, weder Märkte noch Jobs

Ulrike Schwarz Pressefoto

Mitarbeiter:innen verdienen rasch Klarheit – Orte am Land brauchen einen Nahversorger, welches Logo auch immer über dem Eingang hängt

„Nach Lenzing ist das Unimarkt-Aus der nächste Tiefschlag für den heimischen Arbeitsmarkt grundsätzlich und die Betroffenen im Besonderen. Wir hören die Begründungen und vor allem die Relativierungen und Beschwichtigungen des Managements. Dass die Märkte vom Mitbewerber übernommen werden und die Jobs erhalten bleiben. Aber das sind Pläne und Absichten, noch lange keine Tatsachen. Für die Mitarbeiter:innen beginnt nun eine Hängepartie, eine Phase der Unsicherheit. Dass diese so kurz wie möglich gehalten werden muss und die Jobs erhalten bleiben müssen, versteht sich von selbst“, fordert die Grüne Arbeitsmarktsprecherin rasche Klärungen im Sinne der Beschäftigten.
Offene Fragen ergeben sich nicht nur für die Mitarbeiter:innen des Uni-Markts, sondern auch für die Versorgungssituation in den Regionen. Denn gerade für den ländlichen Bereich war der Uni-Markt bisher ein wesentlicher Anbieter und Faktor. „Die Supermarkt-Dichte im urbanen Bereich und Zentralraum ist eine gänzlich andere als am Land. Sollten Uni-Märkte jetzt doch wegfallen, hat das Folgen für die Versorgung. Es schmälert die Attraktivtät des ländlichen Raums weiter und befeuert die Landflucht. Ein Ort braucht einen Nahversorger, welches Logo auch immer über dem Eingang hängt“, betont Schwarz.