Tod Walter Aichingers macht Grüne OÖ betroffen
Die Nachricht vom Tod Walter Aichingers ist eine traurige, vor allem für seine Familie und seinen engsten Umkreis. Auch aber für all jene, die in der Zeit seiner politischen Arbeit und als Präsident des Roten Kreuzes in Oberösterreich mit ihm beruflich und zwischenmenschlich zu tun hatten.
„Als Landesrat und Landtagsabgeordneter hat Walter Aichinger die oberösterreichische Gesundheitspolitik wesentlich mitgestaltet und geprägt. Durch seine fachliche Expertise hat er Politiker:innen aller Parteien an einen gemeinsamen Tisch geholt, um die brennenden Themen der Gesundheitspolitik proaktiv anzugehen. Dabei hat er alle eingebunden, eine parteiübergreifende Zusammenarbeit auf Augenhöhe geschaffen und so in die Wege geleitet, dass die oberösterreichische Politik große Herausforderungen gemeinsam gemeistert hat“, erinnert Landessprecher Stefan Kaineder an das politische Wirken Aichingers.
Diese Stärken hat Walter Aichinger auch als Präsident des OÖ Roten Kreuzes gezeigt. Er hat wichtige Meilensteine gesetzt und war ein wichtiger Partner in allen Gesundheitsbereichen. Seine Motivation, für den Gesundheitsbereich zu kämpfen, hat er auf zahlreiche Menschen übertragen, die sich auch dank seiner Arbeit für den ehrenamtlichen Dienst entschieden haben.
Nicht zuletzt im Jahr 2015, als die großen Fluchtbewegungen Oberösterreich herausforderten, behielt Walter Aichinger einen kühlen Kopf und war so ein Garant dafür, dass vielen Menschen rasch geholfen werden konnte.
Dies war die Prämisse seines Wirkens in jeglicher Funktion, die ihm stets Anerkennung und Respekt einbrachte und wofür die Grünen Oberösterreich immer dankbar waren, ihn als Partner zu haben. Als diesen Politiker, Rot Kreuz-Präsidenten und vor allem als Mensch werden wir Walter Aichinger in guter Erinnerung behalten.