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20.03.2026 Allgemein

LR Haimbuchner schmückt sich bei Sanierung mit fremder Feder

Der leichte Anstieg ist im Wesentlichen auf den Austausch fossiler Heizsysteme zurückzuführen – also auf eine Maßnahme, die die Grünen in Regierungsbeteiligung umgesetzt haben - ohne diesen Effekt wäre die Sanierungsleistung sogar rückläufig

„Es ist schon bemerkenswert, wie sich der Landesrat hier als ‚Sanierungsstaatsmeister‘ inszeniert, während er gleichzeitig dreimal so viel Geld in den Neubau steckt wie in die Sanierung. Das ist Schönfärberei und Schmücken mit fremden Federn“, reagiert die Grüne Wohnbausprecherin LAbg. Ines Vukajlović auf das Eigenlob von Wohnbaureferent Haimbuchner.

Der von Haimbuchner zitierte Bericht zeigt nämlich ein differenziertes Bild: Die Sanierungsrate ist 2024 nur deshalb gestiegen, weil verstärkt Heizungen umgestellt wurden. „Der leichte Anstieg ist im Wesentlichen auf den Austausch fossiler Heizsysteme zurückzuführen – also auf eine Maßnahme, die die Grünen in Regierungsbeteiligung umgesetzt und ermöglicht haben“, stellt Vukajlović klar.

Ohne diesen Effekt wäre die Sanierungsleistung sogar rückläufig. „Das verschweigt Haimbuchner bewusst. Ehrlich wäre zu sagen: Bei der umfassenden Sanierung tritt Oberösterreich auf der Stelle.“ Denn laut Bericht müsste die Sanierungsrate in Österreich mindestens verdoppelt werden, um die beschlossenen Klimaziele zu erreichen. „Statt sich selbst auf die Schulter zu klopfen, wäre es Haimbuchners Aufgabe, endlich mehr Mittel in die Sanierung zu lenken. Denn dort liegt der Schlüssel für leistbares Wohnen, Gesundheits- und Umweltschutz. Die Menschen brauchen keine PR-Show, sondern eine konsequente Sanierungsoffensive. Alles andere ist politische Selbstinszenierung auf Kosten der Menschen“, betont Vukajlović.