Brucknerhaus-Affäre: Neustart für Landeshauptstadt
Die Linzerinnen und Linzer bekommen nun die Chance eine Person ins Bürgermeister:innenamt zu wählen, der sie wieder vertrauen können
Der Linzer Bürgermeister Klaus Luger hat schlussendlich die richtigen Folgen aus der Affäre rund um die Bestellung des Brucknerhaus-Chefs gezogen. Allerdings erst auf massiven Druck von außen. Die Glaubwürdigkeit der SP hat dieses Schauspiel garantiert nicht verbessert.
„Man hat klar gesehen, dass für die SPÖ in erster Linie der eigene Machterhalt zählt. Und sich die Stadt und ihre Bürger:innen mit ihren Anliegen bei der SPÖ ganz weit hinten anstellen müssen. Anders ist es nicht zu erklären, dass Klaus Luger und die SPÖ so lange brauchten, um die richtigen Konsequenzen zu ziehen“, so die Grüne Landesgeschäftsführerin Ursula Roschger.
Es wurde erheblicher Schaden für die Stadt Linz und das Brucknerhaus angerichtet. Die Aufarbeitung und ein geordneter Neustart in Linz sind nun das Gebot der Stunde.
„Wichtig ist jetzt, dass die Landeshauptstadt Linz einen Neustart bekommt und die Linzerinnen und Linzer die Chance bekommen, eine Person ins Bürgermeister:innenamt zu wählen, der sie wieder vertrauen können“, so Roschger.