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04.05.2026 Allgemein

Wöginger-Rücktritt nach Schuldspruch richtige Konsequenz

Die Landes-ÖVP trägt mit dieser Causa eine gewaltige Hypothek am Weg ins Wahlkampfjahr

„August Wöginger hat die einzig richtige Konsequenz gezogen. Sein Rücktritt war nach diesem Schuldspruch de facto alternativlos. Ein Zögern, Zaudern, jegliches Relativieren oder gar Kleben am Klubobmann-Sessel wäre den Menschen nicht vermittelbar gewesen und hätte das Ansehen der Politik weiter untergraben“, reagiert der Grüne Landessprecher LR Stefan Kaineder auf den Rücktritt von ÖVP-Klubobmann Wöginger nach dessen heutiger Verurteilung.

Ein Urteil, das einen guten Tag für den demokratischen Rechtsstatt markiert und für Kaineder ein klares Signal sendet. „Diese Republik ist kein Selbstbedienungsladen von Funktionärsparteien. Dieser Richterspruch zeigt, dass viel zu lange praktizierter unverschämter Postenschacher und die politische Kumpanei früherer Tage nicht mehr ungestraft bleiben. Für die gesamte politische Landschaft ist das ein weit sichtbares Zeichen“, betont Kaineder.

Trotz unmittelbarem Rücktritt von Wöginger als VP-Klubobmann im Nationalrat sieht Kaineder die Causa als tonnenschwere Last für die ÖVP-Landespartei: „Die Landes ÖVP hat mit diesem Urteil eine gewaltige Hypothek am Weg ins Wahlkampfjahr auf den Schultern. Wöginger war bis vor kurzem noch einer der Parteichef-Stellvertreter der ÖVP OÖ. Jetzt verkörpert er Postenschacherei. Dieses Urteil bleibt an der Landes-ÖVP picken und kein Ablenkungsmanöver wird das ändern“.

Stefan Kaineder
Stefan Kaineder

Klimalandesrat und Landessprecher

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