02.05.2022
Allgemein
Rasenmäherroboter
Der Tod für Biodiversität?
Ihr Betrieb ist, nach meiner Recherche, nicht per se schlecht für das Ökosystem, wichtig ist nur der richtige Einsatz:
- Tagsüber mähen: Igel und andere Tiere sind vor allem nachts und in der Abenddämmerung unterwegs.
- Hohe Flächenleistung wählen: Diese Modelle schaffen ihre Arbeit schneller und müssen nicht abends oder nachts eingesetzt werden.
- Modelle nachrüsten: Bringen Sie einen zusätzlichen Schutz für Tiere an der Vorderseite an.
- Neue Mähroboter: Achten Sie beim Kauf auf sensible Stoßsensoren und eine möglichst geringe Bodenfreiheit.
- Wiesenbereiche schaffen, die nur 1 – 3 x im Jahr gemäht werden (seien sie noch so klein). Diese bieten vielen Lebewesen aus Flora und Fauna einen Lebensraum.
- Nur dort einsetzen, wo der Rasen kurz sein soll. Der Roboter ist ein Mulchmäher, d.h. das Schnittgut wird nicht von der Rasenfläche entfernt, sondern liegen gelassen. Somit werden ständig Nährstoffe eingebracht. Diese Überdüngung trägt zur Artenarmut bei, weil sehr häufige Arten von Nährstoffreichtum profitieren, viele Wiesenblumen hingegen nicht.
- Die Schnitthöhe an die Witterung anpassen, z. B. bei heißen Perioden den Rasen länger wachsen lassen, um ein Austrocknen zu verhindern! („Mähroboter und Artenvielfalt – Ein Widerspruch?“, 2019)
Fazit: Optimal ist selbst mähen, am besten mit der Sense. Wenn es gar nicht anders geht, kann der Mähroboter unter Beachtung obiger Tipps unterstützen.