PV-Anlagen im Grünland
Aufgrund der Energiekrise und der hohen Energiekosten bekommt die Photovoltaik einen enormen und längst notwendigen Auftrieb.
erreichen, liegt der Fokus auf dem massiven Ausbau der Photovoltaik, vorrangig auf Dächern und minderwertigen Böden im Nahebereich von Umspannwerken. Besonders im Stadtgebiet, auf Dachflächen im Gemeindebesitz, erscheint die Erweiterung von PV-Anlagen sinnvoll. Auf minderwertigen Bodenflächen, wo eine landwirtschaftliche Nutzung nur begrenzt bzw. wenig wirtschaftlich ist, kann eine Installation von Photovoltaikflächen nicht nur einen ökologischen Nutzen, sondern auch einen ökonomischen Vorteil darstellen.
Eine Anlage im Grünland ist aber nur auf Flächen mit Sonderwidmung möglich. Das Land OÖ hat hier bereits möglichen Konflikten in der Umwidmung vorgegriffen und klare Kriterien festgelegt. Diese Kriterien sind im Strategiepapier „OÖ PHOTOVOLTAIK Strategie 2030“ Version 2022, Anhang B
nachzuschlagen und sind bereits im Verfahren zur Änderung des Flächenwidmungsplanes anzuwenden.
Wir versuchen, im Örtlichen Raumplanungsausschuss diese Kriterien im Einklang mit den Sachverständigen des Landes für den schonenden und nachhaltigen Umgang mit Grünland und Photovoltaik umzusetzen. Dies mag manchmal nicht den Vorstellungen der Antragsteller:innen entsprechen, ist für eine nachhaltige Entwicklung aber unerlässlich.
Zwischen Photovoltaik und hochwertiger landwirtschaftlicher Nutzung darf es aber in keinem Fall zur Konkurrenz kommen. Die Landwirtschaft stellt einen unersetzlichen Beitrag zur Sicherung unserer Lebensqualität dar und ist Grundlage für die regionale Lebensmittelversorgung.