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26.04.2022 Allgemein

Photovoltaik (PV) auf Ackerflächen

PV auf der Wiese

Für und Wider

Zur Erreichung der Klimaziele 2030 in Österreich gewinnt der Photovoltaikausbau zur Stromerzeugung große Bedeutung.

In Albern ist eine PV-Anlage auf 

40.000 m² Ackerfläche geplant. Die Agrarfläche muss dazu umgewidmet werden. Zuständig dafür ist der Gemeinderat und es braucht auch die Zustimmung des Landes OÖ. 

Durch den hohen Flächenbedarf für PV-Anlagen kommt es unweigerlich zu einer Flächenkonkurrenz zwischen Lebensmittel- und Energieerzeugung. Um dies zu verhindern, hat das Land OÖ eine „OÖ PV-Strategie 2030“ beschlossen. Darin wird festgelegt, dass die höchste Priorität im PV-Ausbau auf Dächern ist („200.000-Dächer-Programm“). Die Nutzung von Flächen, welche bereits verbaut sind (z.B. Parkplätze), belastete Flächen (z.B. Halden, Deponien) sowie Brach-, Verkehrs- oder Verkehrsrandflächen können für PV genutzt werden. Bestehende landwirtschaftliche Flächen sollen weiterhin mit erster Priorität für die Lebensmittel- und Futtermittelproduktion genutzt werden.

 

Bei der beantragten Fläche in Albern handelt es sich um eine für landwirtschaftliche Produktion sehr gut geeignete Ackerfläche. Wir gehen davon aus, dass auf Grund der Richtlinien „OÖ PV-Strategie 2030“ das Land OÖ einer Umwidmung nicht zustimmen wird.

 

Bevor im Gemeinderat eine Entscheidung getroffen wird, wird im Umweltausschuss eine PV-Strategie für Mauthausen mit Unterstützung des Landes OÖ erarbeitet werden.