Neubesetzung LAWOG-Chefsessel hat schalen Geschmack
LR Haimbuchners Büroleiter ist durchs Ziel – trotz aller Bedenken
„Was für eine Überraschung. LR Haimbuchners Büroleiter bekommt den LAWOG-Chefposten. Was geplant und gewollt wurde, ist auch geschehen. Trotz aller Kritiken, Bedenken, vorgebrachter Unvereinbarkeiten und anderer Seltsamkeiten. Man hats beiseite gewischt und die Personalie konsequent durchgezogen. Was bleibt, ist ein schaler Beigeschmack. Und es bleibt die Frage vieler Bürger:innen, warum so eine Postenbesetzung nicht ohne Nebengeräusche verlaufen und sich die verantwortliche Politik nicht raushalten kann. Es darf nicht überraschen, dass das Vertrauen der Leute im Keller ist“, reagiert die Grüne Wohnbausprecherin LAbg. Ines Vukajlivić auf Medienberichte über die nun erfolgte Bestellung.
Vukajlović: „Man hätte die Personalie auch transparent handhaben können. Die Kritik des Revisionsverbandes ernst nehmen. Eine nachweislich unabhängige Stelle mit dem Gutachten beauftragen. Nicht eine Wiener Kanzlei, einen Verbindungsbruder Haimbuchners, der eigentlich Experte in ganz anderen Rechtsfragen ist. Man hätte so alle Zweifel ausräumen können. Die Entscheidung ist nun gefallen, die Personalkommission hat entschieden. Der Weg dorthin war eine matte und keinesfalls glänzende Vorstellung der handelnden Politik“.