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    Barrierefreiheit
06.07.2021 Allgemein

Mobilität & Verkehr

Symbolbild Autos stehen im Stau

Die Grünen Bad Ischl setzen sich dafür ein, dass alle Ischlerinnnen und Ischler attraktive Alternativen zur Verfügung haben, um Wege auch ohne das Auto zurücklegen zu können. Wir wollen eine bessere Radinfrastruktur, sicherere Fußwege im ganzen Gemeindegebiet und ein Neustart für den Stadtbus.

 

Unsere konkreten Vorschläge:

Elektromobilität

  • E-Lastenrad Sharing System – Anschaffung von E-Lastenräder durch die Gemeinde oder Anmietung eines E-Lastenrad-Sharing-Service.
  • Ausbau zur Schaffung einer ausreichenden Infrastruktur für E-Bikes und Elektroautos im ganzen Gemeindegebiet. Ausbau von Ladestationen und Betrieb mit 100 % Ökostrom. Angebote auch mit anderen Gemeinden oder zB der ÖBB bzw. dem Postbus absprechen, damit überhaupt kein eigenes Auto gebraucht wird.
  • Schaffung eines E-Car Sharing Models nach dem Vorbild von Ebensee oder der Bürgerenergie Alpenvorland. Im besten Fall in Abstimmung mit allen anderen Gemeinden im Bezirk, damit keine Insellösungen entstehen.

Öffentlicher Verkehr

  • Bad Ischl braucht den Neustart des Stadtbus Netzes. Wir wollen eine vollelektrifizierte Busflotte, mehr Linien und höhere Takte damit der Stadtbus eine echte Alternative zum Auto wird.
  • Mehr Bänke und Mistkübel bei allen Bushaltestellen und möglichst viele überdachte Sitzmöglichkeiten und überdachte Radständer bei Knotenpunkten (Bahnhof, Schulen, etc.).
  • Aufbau von Mikro-ÖV Angeboten nach dem Vorbild und in Abstimmung mit anderen Gemeinden (z.B. Traunstein-Taxi).
  • voller Einsatz der Stadtgemeinde für den Ausbau der Bahnlinie und eine Verbesserung der Verbindungen (Abfahrtszeiten, Taktfrequenz, Kosten, Haltestellen).
  • Einsatz für eine bessere und günstigere Kombination der Verkehrsverbünde OÖ, Steiermark und Salzburg.

Radwegenetz

  • Radweg neben B158 von Bauhof bis Unterführung Wacht, damit eine durchgehende und schnelle Verbindung nach Pfandl, Haiden und Aschau ermöglicht wird.
  • Umfassender Radwegeausbau in der Innenstadt (Hauptbrücke,Wirerstraße, Kreuzplatz) damit durchgehende Radwege ermöglicht werden können.
  • Es soll kein Straßenneubau bzw. keine Sanierung von Straßen mehr passieren, ohne dass der Ausbau der Radwege in den betreffenden Straßen geprüft wird.

Verkehrsberuhigung Innenstadt

  • Attraktive Parkmöglichkeiten rund um die Stadt (Parkgarage Bahnhof, Traunkai, etc.) schaffen mit gleichzeitigem Ausbau von verkehrsberuhigenden Maßnahmen wie z.B. “Schupfen” oder Fahrbahnverengungen im Zentrum.
  • Wir haben das langfristige Ziel der autofreien Innenstadt – um hier unterschiedliche Ideen zu testen und Zustimmung bzw. Rückmeldungen von Ischlerinnen und Ischler zu fördern, sollen einzelne Straßen temporär gesperrt und für Veranstaltungen genutzt werden. 

Gehweg statt “Geh weg”

  • bestehende Gehsteige sanieren und fehlende Wege errichten. Insbesondere müssen Engstellen, z.B. in der Grazerstraße, gesichert und für Fußgängerinnen und Fußgänger sicherer gestaltet werden.
  • Die Erreichbarkeit von zentralen Einrichtungen muss auch für Fußgängerinnen und Fußgänger sicher möglich sein – Beleuchtung und Ausbau der Wege und von Zebrastreifen zu z.B. Polizeidienststelle Roith, TechnoZ oder Supermärkten an der Peripherie.
  • “Alte” Wege sichtbar machen, vor Verbauung schützen oder wieder herstellen – z.B. Weg auf den Jainzen, Unterführung Traunreiterweg-Engleitenbrücke, Verbindung Sulzbachfelder – Rotes Kreuz, etc.
  • Initiativen setzen, damit Fußwege und Gehsteige nicht von parkenden Autos besetzt werden können und wildes Parken im Grünraum zurückgeht.
Martin Schott
Martin Schott

Stadtrat für Klimaschutz, Wirtschaft und Tourismus

Bad Ischl
Stv. Schriftführer Bezirksvorstand

[email protected]
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