Altheimer Straße: Mit Section-Control Unfallserie beenden
B 148 sollte die Kriterien für diese technische Maßnahme erfüllen – LR Steinkellner ist gefordert, diese Option zu prüfen - mehr Verkehrssicherheit darf nicht am Geld scheitern
Auf der Altheimer Straßen scheinen alle bestehenden und bisherigen Maßnahmen an die Grenzen zu stoßen. Trotz Tempolimits, Überholverbot, Radarkasten und bauliche Maßnahmen reiht sich Crash an Crash und täglich soll es brenzlige Situationen geben. Auch eine künftige Umfahrung würde an der aktuellen Gefahrenlage nichts ändern. Aber eine Lösung muss es jetzt geben.
„Zu hohes Tempo ist und bleibt auch dort eines der größten Risiken. Ein Radarkasten, vor dem kurz gebremst wird, hilft da nicht weiter. Die beste Lösung wäre eine Form von Section-Control. Diese sind unter strengen Kriterien auch auf Landesstraßen möglich und auf dieser Hochrisikostrecke wäre es sowohl logisch als auch gerechtfertigt“, sieht die Grüne Mobilitätssprecherin LAbg. Dagmar Engl diese technische Maßnahme als nötig und machbar.
Die Strecke muss statistisch als gefährlicher Unfallschwerpunkt gelten und andere Maßnahmen bisher erfolglos sein – das sind die Kriterien. Nötig sind eine Verordnung durch das Land sowie die Finanzierung. „Die Altheimer Straße sollte diese Kriterien erfüllen. Zudem ist es eine Strecke mit massivem Verkehrsaufkommen. LR Steinkellner wäre gut beraten, die Möglichkeit einer Section-Control auf der B 148 rasch ernsthaft zu prüfen. Dies wäre in der Situation wirksamer als über eine dritte Spur auf der A 8 nachzudenken. Am Geld darf und sollte es nicht scheitern, auch nicht am Willen“.