Linzer Airport ohne türkische Frachtflieger
Während man sich im kommenden Landtag den 36 Millionen Euro Business-Shuttle in die Finanzmetropole offiziell abnicken lässt, tut sich die nächste Baustelle auf. Die verantwortliche Politik erhält eine weitere geschmalzene Rechnung für jahrelange Untätigkeit, Konzeptlosigkeit und Strategielosigkeit
„Die nächste Hiobsbotschaft schlägt hart am Linzer Rollfeld auf. Dass die Turkish Airlines ihre Frachtflieger abziehen, passt leider in den konstanten Sinkflug des Airports. Denn nun bekommt mit dem Frachtbereich auch die profitable Seite des Flughafens ein Cut. Finanziell ohnehin aber auch als Signalwirkung. Die verantwortliche Politik ihrerseits erhält eine weitere geschmalzene Rechnung für jahrelange Untätigkeit, Konzeptlosigkeit und Strategielosigkeit. Risse wohin man sieht beim Airport und die Politik muss mehr liefern als kurzfristigen Aktionismus ala Business-Shuttle“, meint der Grüne Landessprecher LR Stefan Kaineder zur jüngsten Turbulenz um den Linzer Flughafen.
Kaineder: „Natürlich wird Schwarz-Blau versuchen, auch diese Frachtflieger-Causa kleinzureden. Aber es ist ein Puzzleteil in einem immer unschöneren Bild. Während man sich im kommenden Landtag das 36 Millionen Euro Business-Shuttle nach Frankfurt offiziell abnicken lässt, tut sich die nächste Baustelle auf. Wer echtes Interesse an der Rettung des Flughafens hat, der sollte jedenfalls nicht ohne strategischen Plan einer Billig-Airline bis zu 36 Millionen Steuergeld geben. Er sollte eine echte, tragfähige und langfristige Idee für die Zukunft des Airports haben“.