Budgetkürzungen im Frauensport falsche Entwicklung
„Der Frauensport hat in Österreich in den letzten Jahren enorm an Bedeutung und Sichtbarkeit gewonnen. Umso wichtiger ist es, diese positive Entwicklung nicht zu gefährden”, sagt Landessprecher LR Stefan Kaineder zu den Budgetkürzungen im Sport, die die Planungssicherheit für Vereine, Verbände und Veranstaltungen gefährden.
Frauensport und Nachwuchs brauchen Kontinuität
Im Vorjahr wurde das Sportbudget empfindlich gekürzt, vor allem bei der besonderen Sportförderung, die gezielt Nachwuchsarbeit und Frauenprogramme unterstützt hat. Das hat konkrete Folgen für Vereine und Verbände, die auf Planungssicherheit angewiesen sind, um mittelfristige Programme überhaupt aufbauen zu können.
„Gerade im Frauensport braucht es langfristige Investitionen, damit Strukturen wachsen können. Kurzfristige Einschnitte haben hier besonders nachhaltige Auswirkungen”, betont Werner Kogler, der am Freitag beim WTA 500 Turnier „Upper Austria Ladies Linz” im Design Center anwesend ist. „Das Turnier in Linz ist ein Leuchtturm des heimischen Frauensports, es ist von enormer Bedeutung dieses Format weiterhin zu stärken.“
Oberösterreich als Sportstandort
Oberösterreich hat sich als Standort für hochwertige Sportveranstaltungen etabliert – das „Upper Austria Ladies Linz” ist dafür ein sichtbares Beispiel. Solche Veranstaltungen bringen nicht nur sportlichen Mehrwert, sondern stärken auch den regionalen Wirtschaftsstandort.
Es liegt nun an der Bundesregierung zu erklären, wie sie die Kontinuität im Frauensport sicherstellen will. „Wir stehen für ein starkes Sportland Oberösterreich. Dafür braucht es verlässliche Rahmenbedingungen – für Vereine, Verbände und Veranstaltungen gleichermaßen”, so Kaineder abschließend.