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27.02.2026 Allgemein

Kasberg-Entscheidung von Schwarz-Blau kommt spät, aber doch

Grüne fordern transparente Diskussion um ganzjährige Zukunft des Kasbergs

Spät, aber doch, verkündete Schwarz-Blau heute die Seilbahnholding mit Gesprächen zur Übernahme des Kasberg-Skigebiets zu beauftragen. Die Grünen Oberösterreich begrüßen diesen Schritt, fordern aber eine transparente Diskussion und die Offenlegung aller vorliegenden Studien.

Landessprecher LR Stefan Kaineder: „Die Entscheidung für Übernahmegespräche durch die Seilbahnholding ist richtig, kommt aber reichlich spät. Die Menschen im Almtal haben eine Zukunftsperspektive verdient, diese muss aber ganzjährig und nicht nur für die Wintersaison gedacht werden.“

Denn: Klimawandel, damit einhergehend milde Temperaturen und Schneemangel lassen eine alleinige Konzentration auf den Skilauf nicht mehr zu, erfordern alternative Angebote und eine Schwerpunktsetzung auf den Ganzjahrestourismus. Das sagt auch der Landesrechnungshof klipp und klar und sieht darin eine zentrale Aufgabe für die verantwortliche Politik.

Der Grüne regionale Abgeordnete für das Traunviertel LAbg. Reinhard Ammer sagt: „Es kann nicht nur darum gehen, den Kasberg als Skigebiet abzusichern. Es geht vor allem darum, mit dem Kasberg auch die gesamte Tourismusregion Almtal zukunftsfit zu machen. Das heißt neben dem Skibetrieb den Ganzjahrestourismus auszubauen, Angebote zu schaffen und auch dahingehende Konzepte zu entwickeln.“
„Im Zuge der Übernahmegespräche müssen alle Studien offengelegt werden, damit eine transparente und faktenbasierte Diskussion geführt werden kann. Schwarz-Blau darf die Region Almtal nicht im Stich lassen und muss endlich Verantwortung übernehmen“, sind sich Kaineder und Ammer einig.

Stefan Kaineder
Stefan Kaineder

Klimalandesrat und Landessprecher

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