Industriestrompreis statt klimaschädlicher Förderungen
Die heimische Industrie kämpft mit hohen Strompreisen, die Regierung sieht tatenlos zu. Die Grünen fordern eine Entlastung für die Industrie und die Absicherung des Wirtschaftsstandortes
Der wirtschaftliche Druck auf die heimische Industrie ist derzeit enorm. Ebenfalls enorm ist die Belastung durch die horrenden Energiepreise in Österreich, die einen fairen internationalen Wettbewerb für heimische Betriebe immer schwieriger machen. Während die Bundesregierung diese Entwicklung tatenlos beobachtet, fordern die Grünen einen Industriestrompreis, der die Stromkosten für die Industrie auf 5 Cent pro kWh senkt. Die jährlichen Kosten dafür sollen durch die Abschaffung klimaschädlicher Subventionen getragen werden. So werden umweltschädliche Fehlanreize beendet und gleichzeitig positive Effekte für Umwelt, Wirtschaft und den Industriestandort Österreich erzielt.
„Ob Wirtschaftskammer, Industrieunternehmen oder kleine Einzel- und Familienunternehmen – alle sind sich einig: Die heimische Wirtschaft braucht dringend günstigere Energie! Hohe Stromrechnungen treiben die Unternehmen in einen Negativ-Strudel, beginnend bei höheren Produktionspreisen über mangelnde Wettbewerbsfähigkeit bis hin zum Abbau von Jobs. Davor müssen wir einerseits die Wirtschaft, vor allem aber die Menschen in Oberösterreich schützen“, so Landessprecher LR Stefan Kaineder.
Zum einen braucht die österreichische Industrie günstigen Strom darüber hinaus muss auch dringend der Ausbau heimischer, sauberer Stromerzeugung vorangetrieben werden. „Den günstigsten Strom für unsere Industrie können wir selbst erzeugen – mit Windrädern und PV-Anlagen. Daher ist der Ausbau der Windenergie eine nichtverhandelbare Notwendigkeit. Allerdings lässt die derzeitige Energiepolitik von ÖVP und FPÖ in Oberösterreich den Wirtschaftsstandort diesbezüglich in eine düstere Zukunft blicken“, fordert Kaineder ein Umdenken.