Sandl: Grüner Druck wirkt, aber Verbot muss zur Gänze fallen
„Der beständige Druck hat sich ausgezahlt: Das Verbot des größten Windparks Oberösterreichs dürfte fallen. Dass sich Energiereferent Achleitner von der FPÖ monatelang vorführen ließ, war ein energiepolitisches Trauerspiel. Nun musste Landeshauptmann Stelzer ein Machtwort sprechen und das war auch dringend notwendig. Das geplante Verbot des größten Energiewendeprojektes Oberösterreichs wäre die fatalste Entscheidung der schwarz-blauen Landesregierung gewesen und hätte der Energiewende, der Wirtschaft und den Oberösterreicherinnen und Oberösterreichern massiv geschadet“, betont Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder.
Seit über einem Jahr warnt Kaineder eindringlich vor den geplanten Verbotszonen für Windkraft. „Das schwarzblaue Windkraftverbot muss nun endgültig und zur Gänze fallen. Alles andere wäre ein rechtliches und politisches Gemurkse. Denn über Windkraftprojekte muss in gesetzlich vorgesehenen Verfahren entschieden werden und nicht durch politische Willkür.“
Mit dem Windpark Sandl würde ein Investitionsvolumen von 260 Millionen Euro realisiert und jährlich sauberer Strom für 125.000 Haushalte produziert. „Dieses Projekt bedeutet Klimaschutz, Versorgungssicherheit und regionale Wertschöpfung in einer strukturschwachen Region. Es ist schlicht unverantwortlich, solche Zukunftschancen durch ideologische Blockaden zu gefährden“, so Kaineder.
Besonders erfreulich sei, dass die Gemeinde Sandl mit einstimmigem Gemeinderatsbeschluss und breiter Zustimmung aus der Bevölkerung hinter dem Projekt steht. Auch naturschutzfachlich sei der Standort durch die aktuelle BirdLife-Studie bestätigt: „Keines der Windräder liegt in einer kritischen Zone. Wer den Windpark verhindern wollte, tat das nicht im Interesse von Natur oder Klima, sondern aus rein parteipolitischen Motiven.“
„Jetzt braucht es Klarheit: Das schwarzblaue Windkraftverbot muss fallen. Nur so bekommen Gemeinden und Projektwerber endlich die notwendige Planungssicherheit und Oberösterreich kann die Energiewende mit voller Kraft vorantreiben“, so Kaineder abschließend.