Brauerei Ried: Energiewende für Betriebe enorm wichtig
Betriebsbesuch von Landessprecher LR Stefan Kaineder beim Innviertler Traditionsbetrieb - auch bei diesem Lokalaugenschein und den Gesprächen zeigt sich ganz klar: Gerade energieintensive Unternehmen brauchen günstige, sichere und saubere Energie – dazu ist Windkraft unverzichtbar
„Jeder Tropfen muss erzeugt werden, hinter jedem Schluck steht viel Energie. Einerseits der hochengagierten Mitarbeiter:innen in diesem Traditionsbetrieb. Andererseits jene, die für den aufwendigen Produktionsprozess benötigt wird. Wir müssen unsere Betriebe unabhängig machen von internationalen Krisen, Turbulenzen am Energiemarkt und unkalkulierbaren Preissprüngen. Wir müssen und können sie versorgen mit sauberer, günstiger und sicherer Energie hier aus Oberösterreich. Wir haben Sonne und Wasser. Und wir haben Wind, dessen Potential wir noch nicht einmal angekratzt haben. Die schwarz-blaue Windkraftblockade muss enden“.
Das ist das Fazit von Landessprecher LR Stefan Kaineder bei seinem Besuch der Rieder Brauerei zum Tag der Arbeit am 1. Mai. Ein Unternehmen, das tief in der Region verwurzelt ist und gleichzeitig weit über die Landesgrenzen hinaus wirkt. Im Austausch mit Geschäftsführung und Mitarbeitenden standen die Energiepreise klar im Mittelpunkt. Begleitet wurde LR Kaineder von der burgenländischen Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner, die als Vertreterin eines Bundeslands mit starkem Ausbau erneuerbarer Energie Einblicke aus der Praxis mitbrachte.
„Es ist so. Andere Bundesländer sind uns voraus. Oberösterreich bleibt eklatant hinter seinen Möglichkeiten, ganz speziell bei der Windkraft. Wir diskutieren hier über Verbotszonen, jedes neue Windrad muss gegen Schwarz-Blau schwer erkämpft werden. 200 neue Windräder bis 2035. Das wollen wir Grüne. Das wäre nötig, machbar und immens wichtig auch für die vielen mittelständischen Betriebe im Land“, betont Kaineder.
Die Rieder Brauerei ist auf Zukunftskurs. Mit einer neuen Abfüllanlage setzt das Unternehmen neue Maßstäbe: nicht nur für die eigene Produktion, sondern auch für andere Brauereien, die hier abfüllen lassen. Mehr als 50 Menschen arbeiten hier, getragen von einer genossenschaftlichen Struktur mit über 150 Wirten.
„Diesen Einsatz und Zukunftskurs muss es auch auf politischer Seite geben. Das ist die Unterstützung, die die Betriebe brauchen. Nicht schauen, dass möglichst lang viel Öl und Gas ins Land kommen. Sondern darauf schauen, dass möglichst schnell die Betriebe mit sauberer, preisstabiler Energie versorgt werden. Eine Blockadepolitik wie jene von Schwarz-Blau ist dafür gänzlich ungeeignet“, betont Kaineder.