Grüne Wels: Prävention statt Videoüberwachung
Mehr Videoüberwachung ist nicht die Lösung - Grüne setzen auf Prävention statt Überwachung
Die von Bürgermeister Rabl und Vizebürgermeister Kroiß geplante Ausweitung der Videoüberwachung in Wels lehnen wir Grüne entschieden ab. Kameras können im Einzelfall bei der Aufklärung helfen, sie verhindern aber keine Straftaten – oft werden diese an andere Orte verlagert.
“Sicherheit entsteht nicht durch das ständige Gefühl, beobachtet zu werden, sondern durch lebendige, gut gestaltete öffentliche Räume, in denen Menschen gerne zusammenkommen“, betont GR Alessandro Schatzmann.
Statt Millionen in Technik zu stecken, die vor allem Misstrauen sät, braucht es echte Sicherheitsmaßnahmen: gut beleuchtete und belebte öffentliche Räume, Sozialarbeit, Jugendangebote, Gewaltprävention und niederschwellige Hilfsangebote.
“Wenn wir wollen, dass Menschen sich in Wels sicher fühlen, müssen wir ins Miteinander investieren – nicht in mehr Kameras“, so Schatzmann weiter.
Wir Grüne wollen eine Stadt, in der sich alle frei und ohne Angst bewegen können – und das erreichen wir nicht durch immer mehr Überwachung, sondern durch eine Politik, die den Ursachen von Kriminalität begegnet, bevor sie entsteht.