FACC: Investpotential Erneuerbare Energien nicht ausgenutzt
Politische Voraussetzungen schaffen, um vor allem die Windkraft auch als Wirtschaftsfaktor zu erkennen und zu nutzen - Menschen der Region setzen große Hoffnungen und Erwartungen in dieses Investment - sie dürfen nicht enttäuscht werden
„Für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich sind 120 investierte Millionen selbstverständlich eine sehr erfreuliche Entscheidung. Gerade in wirtschaftlich doch noch immer angespannten Zeiten. Es spricht für die Qualitäten und Kompetenzen, die hier im Land auch im High Tech Bereich geboten werden. Daher wäre es auch nur konsequent und logisch, die politischen Rahmenbedingungen auch für Invests in Erneuerbare Energien zu optimieren, da die Industriebetriebe dringend günstige und verlässliche regionale Energie benötigen. Kompetenz und Bereitschaft gibt es bei Betreibern und Unternehmen, der politische Wille muss noch folgen“, kommentiert die Grüne Wirtschaftssprecherin LAbg. Dagmar Engl das Millionen-Investment von FACC am Standort in St. Martin im Innkreis.
Einen wichtigen Schub für den ohnehin gebeutelten Arbeitsmarkt sieht die Grüne Arbeitsmarktsprecherin und regionale Abgeordnete LAbg. Brigitte Huber-Reiter. „Jeder neue Job in der Region ist immens wertvoll. 300 geplante Arbeitsplätze sind natürlich an sich eine großartige Nachricht. Sie sind aber auch ein starkes Signal und ein Mutmacher für die Menschen im Innviertel. Nicht zuletzt durch die harten Erfahrungen nach der KTM-Krise. In diesem Sinne ist schwer zu hoffen, dass die avisierten Personalstände realisiert und auch gehalten werden. Die Menschen setzen große Hoffnungen und Erwartungen in dieses Investment. Sie dürfen nicht enttäuscht werden“, betont Huber-Reiter.