Equal Pension Day: Lohntransparenz gefordert
Ausbau der Kinderbetreuung, bessere Vereinbarkeit von vor allem Fulltime-Job und Familie sowie endlich Lohntransparenz – sonst ändert sich rein gar nichts
„Der Pensions-Gap kann nicht überraschen. Auch nicht, dass er in Oberösterreich besonders groß ist. Er ist die logische Fortsetzung der weit klaffenden Einkommensschere. Die Folge von ungleich verteilter Familienarbeit, mangelnder Kinderbetreuung und ebenfalls in Oberösterreich besonders hoher Teilzeitquote. Und er ist die Folge des anhaltenden Widerstands, endlich Lohntransparenz herzustellen. Es ist eine ganz klare und einfache Rechnung, die unterm Strich zu diesem beschämenden Ergebnis führt. Das ist keine Pensionslücke, sondern ein tiefer Graben“, kommentiert die Grüne Frauensprecherin LAbg. Dagmar Engl die Erhebung der AK anlässlich des bevorstehenden Equal Pension Day.
Engl: „Aus dieser Rechnung ergibt sich auch, was schon längst zu tun und zu ändern wäre. Solange die verantwortliche Politik aber nur den Status quo verwaltet und folgenlose Bekenntnisse abgibt, wird der Pensions-Gap so gewaltig bleiben. Hinter dieser ernüchternden und auch nüchternen Erkenntnis stehen unzählige Frauen, die tagtäglich der Altersarmut trotzen müssen, die sich fragen, womit sie das verdient haben und warum niemand etwas ändert“.