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31.03.2026 Allgemein

Null Info zu schriftlicher Grüner Anfrage Ohlsdorf

Antworten aus dem Büro LR Achleitner liegen vor - das Land hat weder Ahnung, was derzeit in Ehrenfeld 2 los ist, noch Interesse was dort kommt - vom ersten Axtschlag bis heute hätte es dieses Projekt nie geben dürfen

Bis zu 600 Arbeitsplätze waren für das mittlerweile legendäre Betriebsbaugebiet Ehrenfeld 2 in Ohlsdorf angekündigt worden. Auf dieser Grundlage wurden auch Genehmigungen und Widmungen erteilt. Die Grünen haben bei LR Achleitner schriftlich nachgefragt, wie viele Jobs nach 4 Jahren nach der Rodung von rund 19 Hektar Wald dort nun tatsächlich entstanden sind. Die Anfragebeantwortung liefert Zahlen, aber anders als angefragt.

„Null Infos haben wir, wie viele Jobs es dort gibt. In ganzen fünf Zeilen geht es um Ehrenfeld 2. In den restlichen 39 Zeilen um die allgemeine Bedeutung von Leitstandorten inklusive Beispiele. Unterm Strich bleiben zwei Erkenntnisse: Das Land hat erstens weder Ahnung, was derzeit in Ehrenfeld 2 los ist, noch Interesse was dort kommt. Man fremdelt mit dem ehemaligen Traumprojekt. Zweitens haben sich die Grundlagen der Bewilligungen in Luft aufgelöst. Von 40 Jobs war die Rede im letzten Sommer. Wenn sie sich verzehnfacht hätten, hätte uns LR Achleitner das sicherlich sehr stolz mitgeteilt“, bringt der Grüne Raumordnungssprecher LAbg. Rudi Hemetsberger die Anfragebeantwortung aus dem Büro LR Achleitner zum Betriebsbaugebiet in Ohlsdorf auf den Punkt.

LR Achleitner spricht von längerfristigen Perspektiven, die bei solchen Projekten nicht unüblich seien. „Bildlich übersetzt ist das nicht anderes als der berühmte Strohhalm, an den sich LR Achleitner hier klammert. Die Hoffnung, dass doch noch ein kleines Wunder passiert und der große Run der Unternehmen auf diesen Standort startet. Gebracht hat das alles keinen Leitstandort, sondern einen Leidstandort, ein staatliches Totalversagen, eine wirtschaftspolitische Niederlage und einen Geldregen für einen Millionär. Wir haben ein Projekt das es vom ersten Axtschlag bis heute nie hätte geben dürfen“, betont Hemetsberger

Rudi Hemetsberger
Rudi Hemetsberger

Landtagsabgeordneter und Bürgermeister

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