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20.10.2026 Allgemein

Medizin-Fakultät darf nicht finanziell ausgebremst werden

Bund hat die nötigen Gelder bereitzustellen und nicht der JKU umzuhängen – LH Stelzer und LRin Haberlander haben das bei der Regierung zu deponieren

„Wenn der Bund vorhat die Medizin-Fakultät auszubremsen, das bisher Erreichte zu gefährden und dringend benötigte neue Ärzt:innen zu verhindern, dann ist er auf dem besten Wege. Bei allem Sarkasmus, aber genau das droht, wenn die nötigen Gelder für die Jahre 2029 und 2030 ausbleiben. Der Bund muss diese 50 Millionen Euro für die Med. Fakultät sicherstellen, ob in einem Sonderfinanzierungspfad oder über eine weitere 15a Vereinbarung. Diese Kosten der ohnehin zum Sparen verdonnerten JKU umzuhängen, ist inakzeptabel“, stellt sich der Grüne Klubobmann LAbg. Severin Mayr hinter die Forderung von JKU und KUK und erwartet sich auch von Landeshauptmann Stelzer und Gesundheitslandesrätin Haberlander klare Positionen und ein Einschreiten.

„Die Medizin Fakultät ist hart errungen, erfolgreich und trotz ihrer jungen Jahre bereits ein universitärer Fixpunkt mit jährlich steigenden Absolvent:innen-Zahlen. Mittlerweile stehen 330 Studienplätze pro Jahrgang zur Verfügung, rund drei Viertel der Absolvent:innen bleiben als Arzt bzw Ärztin in Oberösterreich. Die verantwortliche Politik hat dafür zu sorgen, dass es so bleibt und das auch in Wien zu deponieren. LH Stelzer und Gesundheitslandesrätin Haberlander müssen sich daher mit Nachdruck für eine verbindliche Finanzierungszusage einsetzen“, fordert Mayr.

Denn ein solches Finanzloch hätte weitreichende Auswirkungen. Muss die JKU zahlen, drohen noch herbere Sparmaßnahmen bei Personal und Studienbetrieb. Gibt’s kein Geld, steht nicht weniger als der weitere Ausbau der Universitätsklinik und damit der Spitzenmedizin in Oö auf dem Spiel. „Die Verantwortlichen warnen nicht aus Jux und Tollerei, sondern wie die Folgen ebenso fatal wie nachvollziehbar sind. Hier geht es nicht nur um das Budget einer Universität, sondern um die Ausbildung künftiger Ärzt:innen und die medizinische Versorgung in Oberösterreich. Das darf nicht an einer offenen Finanzierungsfrage scheitern“, meint Mayr.

Severin Mayr
Severin Mayr

Klubobmann und Stellvertretender Landessprecher

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