Bodenversiegelung
ökologische Lösungen in der Widmungs- und Raumordnungspolitik gesucht
Spätestens seit 2021, mit dem Vorschlag der Neos, den Gemeinden Kompetenzen bei der Flächenwidmung zu entziehen, ist das Thema Bodenversiegelung in aller Munde. Doch sowohl der Gemeindebund als auch Landesrat Stefan Kaineder sind sich einig, die Widmungskompetenz soll in den jeweiligen Gemeinden bleiben.
Flächenwidmungen müssen jedoch stets mit Bedacht und unter Berücksichtigung der ökologischen Bedeutung des Bodens erfolgen. Es ist wichtig, dass Gemeinderät:innen das Thema Bodenversiegelung ernst nehmen und sich bewusst sind, welche Auswirkungen sie auf die Umwelt und die Gemeinschaft haben kann.
Hätte ich 2009, als ich nach Schwertberg kam, bereits dieses Wissen gehabt, wäre ich schon viel früher politisch aktiv geworden.
Allein in den Jahren 2008 bis 2023 ist in Schwertberg eine Fläche von ca. 60.440 Quadratmetern, so groß wie 8,5 Fußballfelder, nur für Parkplatzflächen versiegelt worden! Meiner Meinung nach eine besorgniserregend große Fläche für eine Gemeinde wie Schwertberg.
Noch immer fällt es der Politik schwer NEIN zu sagen, wenn die Wirtschaft ruft. Doch es wird Zeit für ein JA zu natürlichem Boden als lebenswichtige Ressource. JA für eine zufriedene und gesunde Gemeinschaft. Die Grüne Fraktion Schwertberg setzt sich für ein Umdenken zu diesem Thema ein.