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01.05.2026 Allgemein

Blauer 1. Mai: Jahrmarkt wütenden Stillstands

Symbolbild Mikrofon

FP OÖ-Chef Haimbuchners Energieideen einfach sagenhaft aus der Zeit gefallen und der Maximalschaden für Oberösterreich

„Das war wieder einmal eine maßgeschneiderte Vorstellung, wie man Zukunft verhindern will. Ein Jahrmarkt des wütenden Stillstands. Von Politikern, die sich ritualhaft zusammenfinden und alles verbal in den Boden treten, was sich nicht vor ihrer Uralt-Weltsicht verbeugt. Man möge ihnen doch mitteilen, dass sich die Welt weiterdreht. Man hat heute wieder den verhinderten Volkskanzler Kickl gehört, mit den immer gleichen Anschüttungen, Anfeindungen und populistischen Lösungen. Und einen FP OÖ – Chef Haimbuchner, der vor den Biertischen den Unfug zusammenfasst, den wir das ganze Jahr im Landhaus von ihm hören. Es war das übliche Schauspiel mit ein paar Updates und der logischen Bestätigung: Oberösterreich darf nicht länger von dieser Politik malträtiert werden. Vor allem darf unser Bundesland nicht künftig von solchen Ansichten federführend gestaltet werden“, kommentiert der Grüne Landessprecher LR Stefan Kaineder den 1. Mai Event der FPÖ.

EU, Klimapolitik, Migrant:innen, Staatsbürgerschaft, Sozialhilfe – die üblichen Feinbilder und Leibthemen hat LR Haimbuchner aufgeboten. Und seine bedrohlichen Ansichten zu Oberösterreichs Energiezukunft. „Das hat mit Zukunft rein gar nichts zu tun. Das ist ab in die Vergangenheit. Wer Windkraft so absolut verhindert, aber wieder russisches Gas nach Oberösterreich holen und sogar hier im Land verstärkt nach Gas und Öl bohren will, versteht die Welt einfach nicht mehr. Land, Leute, Wirtschaft und Industrie so penetrant in den teuren, fossilen Fesseln halten zu wollen, ist so dermaßen aus der Zeit gefallen und wäre der Maximalschaden für den gesamten Standort. Wir werden alles daran setzen, dass Oberösterreich eine derartige Politik künftig erspart bleibt“, kündigt Kaineder an.

Stefan Kaineder
Stefan Kaineder

Klimalandesrat und Landessprecher

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