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28.08.2026 Allgemein

Auf dem Weg ins Jahr 20235

Plakatserie „unsere Stadt 2035“ von 2021

Wir Grünen haben anlässlich der Wahl 2021 eine Zukunftsvision für das Jahr 2035 entwickelt, wie ein gutes Leben aussehen könnte:

  • Wie soll unsere Stadt geworden sein?
  • Welche Gestaltungsmöglichkeiten sehen wir, um dieses Ziel einer lebens- und liebenswerten Stadt zu erreichen?
  • Und welche Handlungen werden erforderlich gewesen sein, von Bewohner:innen, Betrieben und der Politik?

Anhand dieser Vision kann man – gemeinsam oder jeder für sich – Handlungen ableiten, Schritte setzen, Anliegen zum Thema machen und in demokratischen Gestaltungsprozessen um Mehrheiten werben. Schritt für Schritt, in der Umsetzung, wird Vorfreude spürbar!

Zeitgleich ist da auch die Wirklichkeit mit ihren Schlagzeilen:

Sommer um Sommer werden wärmer. Der Regen, der die Natur nährt und unser Trinkwasser bereitstellt, ist nicht mehr verlässlich, mal eine Dürre, ein andermal als bedrohliche Flut. Bisher befreundete Staaten und andere Akteure handeln unvorhersehbar, und die globalen Märkte fangen zu schlingern an: Nicht einmal auf das gewohnt überbordende Warenangebot ist mehr Verlass.

Kurz gesagt: Die Gegenwart kann Angst machen. Mir geht es jedenfalls so. Was kann da helfen?

Unter dem Begriff „Resilienz“ wird ein Bündel an Fähigkeiten und Verhalten zusammengefasst, welches Menschen ermöglicht, mit Krisen umzugehen und Stress zu bewältigen.

  • Die Realität erforschen, anerkennen und akzeptieren.
  • Zuversicht üben und Lösungen suchen, statt sich zu ärgern oder zu verzweifeln.
  • Freundlich mit sich selbst sein und mit anderen.
  • Stärkende Beziehungen und Netzwerke pflegen, die Halt geben.
  • Ins Handeln kommen, so Selbstwirksamkeit erfahren.
  • Aus Erfahrungen lernen, sich seine Fähigkeiten bewusst machen, Vertrauen in die eigene Kraft entwickeln.

Dieser bunte Strauß an Zuversicht, Kreativität, Selbstfürsorge, Gemeinschaftspflege und Aktiv-Werden gehört zu den persönlichen Resilienzfaktoren. Nach außen gerichtet kann das bedeuten: anpassen und vorsorgen, um damit frühzeitig passende Antworten auf Risiken und Gefahren zu finden, oder zumindest mögliche Strategien vorbereiten.

Durch das Stärken lokaler Kreisläufe, ob für Nahrung, Energie, Wirtschaft oder Kultur, sind diese auch im Krisenfall für uns lokal verfügbar.

Und sich anfreunden mit Veränderungen, mit Abschieden von vermeintlichen Sicherheiten, mit Verlusterfahrungen. Wir werden genug haben, wenn wir genug teilen.

Resilienz üben wird so zum Teil des guten Lebens: sich verbinden, sich verbünden, teilen von Glück und auch Sorgen, nicht zu sehr an Grenzen gehen, Spielräume frei lassen oder schaffen.

Möge die Übung gelingen!

Martin Danner
Martin Danner

Gemeinderat

Ausschuss für Wirtschaft und Finanz

Prüfungsausschuss

Obmann-Stv Ausschuss für Klima und Umwelt

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