Skip to main content
    Barrierefreiheit
01.04.2026 Allgemein

Arbeitsmarktdaten März: AMS braucht mehr Personal

Symbolbild: Zusammenarbeit der Ameisen

AMS benötigt mehr Personal für die intensivere Betreuung langzeitarbeitsloser Menschen – mehr Unterstützung auch für beschäftigungslose Frauen erforderlich

„Die Arbeitslosigkeit ist insgesamt leicht gesunken, ebenso jene der Männer. Damit hat es sich aber schon mit den positiven Aspekten. Das werden auch die Frauen ohne Job so sehen, die immer mehr werden. Und das werden vor allem die langzeitarbeitslosen Menschen unterschreiben, deren Zahl wieder eklatant gestiegen ist. Ja die Wirtschaftslage ist noch immer zu trüb für eine Entspannung am Arbeitsmarkt. Umso mehr ist die Politik gefordert. Das AMS benötigt mehr Ressourcen. Gerade diese Menschen in den Job zu bekommen, erfordert mehr Gespräche, intensivere Betreuung und aufwendigere Suche. Und es erfordert damit mehr Personal“, reagiert die Grüne Arbeitsmarktsprecherin LAbg. Brigitte Huber-Reiter auf die aktuellen Arbeitsmarktdaten.

Betroffen sind neuerlich mehr Frauen und vor allem sogenannte „weibliche Branchen“. „Natürlich muss es für die Betroffenen unmittelbare Unterstützung geben. Maßnahmen, um sie rasch wieder in den Job zu bekommen. Frauenarbeitslosigkeit hat aber immer auch eine strukturelle Komponente. Gerade wenn der Arbeitsmarkt angespannt ist, ist Flexibilität gefragt. Für viele Frauen ist das kaum möglich, weil die Kinderbetreuung nicht passt. Das alte, leidige Problem. Wir sprechen hier von Angeboten und Öffnungszeiten, die Frauen tatsächlich ermöglichen auf Gegebenheiten zu reagieren oder einen neuen Job anzunehmen. Solange sich Oberösterreich nicht vom Kinderbetreuung-Schlussfeld löst, wird Frau-Sein und Arbeitsmarkt immer eine Herausforderung bleiben“, betont Huber-Reiter.

Brigitte Huber-Reiter
Brigitte Huber-Reiter

Landtagsabgeordnete

Gemeinderätin, Bezirkssprecherin

[email protected]
Beitrag teilen