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02.06.2025 Allgemein

Arbeitsmarktdaten Mai: Unserer Jugend brechen die Jobs weg

Familie

Dieser immer tiefere Cut bei den jungen Menschen kippt gleich am Beginn des Arbeitslebens Perspektiven, Karrieren und Pläne - sie brauchen jetzt vollste Unterstützung.

„Der Jugend brechen die Jobs weg. Diese dramatische Entwicklung setzt sich offenbar ungebremst fort. Mit 42,2 Prozent mehr Arbeitslosen bei den unter 25-Jährigen ist die Alarmgrenze schon weit überschritten. Steigerungen sind leider weiterhin in allen Gruppen und besonders auch bei den langzeitarbeitslosen Menschen zu verzeichnen. Dieser Einbruch bei den jungen Menschen kippt aber gleich am Beginn des Arbeitslebens Perspektiven, Karrieren und Pläne. Sie brauchen jetzt vollste Unterstützung. Mit mehr Geld für das AMS, mehr Mittel im Landesbudget und speziell abgestimmten Maßnahmen. Es geht um die Zukunftsaussichten und -chancen einer ganzen Generation“, kommentiert die Grüne Arbeitsmarktsprecherin LAbg. Ulrike Schwarz die aktuellen Arbeitsmarktdaten.

„So regional unterschiedlich die Arbeitslosigkeit auch bei den Jugendlichen ist, so spezifisch müssen auch die Maßnahmen sein. Gegen die Tristesse bei den Lehrlingen sind die Lehrwerkstätten auszubauen und Unternehmen zu fördern, die bereit sind Jugendliche in wirtschaftlich schwierigen Zeiten auszubilden. Das sind Schritte, um den jungen Menschen wieder diese Perspektiven zu geben“, betont Schwarz.
Dass Oberösterreich noch immer über die zweitniedrigste Arbeitslosenquote verfügt, ist ein schwacher und für die Betroffenen überhaupt kein Trost. „Es gibt keinen Zauberstab, der die Leute sofort in Arbeit bringt. Keine Formel, die bei der derzeitigen Wirtschaftslage Unmengen neuer Jobs schafft. Die verantwortliche Politik hat aber mit den richtigen Instrumenten und Anreizen peu a peu dieser Entwicklung entgegenzuwirken und in dieser schwierigen Lage um jeden Arbeitsplatz zu kämpfen“, betont Schwarz.