Arbeitsmarkt braucht Unterstützung statt Kürzungen
Massive Kürzungen der Sozialorganisationen müssen zurückgenommen werden - Grüne Initiative im kommenden Landtag
„Was LH Stelzer und LR Achleitner stabil nennen, ist für langzeitarbeitslose Menschen einfach nur dramatisch. Dieses Rausziehen von positiven Aspekten durch die verantwortliche Politik ist für die Betroffenen ein Hohn. Ein Hohn ist es auch, dass den Sozialorganisationen, die wichtige arbeitsmarktpolitische Maßnahmen umsetzen, nun bis zu 30 Prozent der Förderungen vom Bund gestrichen werden. Dass genau jene Stellen gekürzt werden, die sich um jene kümmern, die es schwer haben am Arbeitsmarkt. Das in einer Reaktion auf eine derartig trübe Arbeitsmarktbilanz auszublenden, geht einfach nicht. Die verantwortliche Politik muss endlich reagieren, statt Schönreden“, fordert die Grüne Arbeitsmarktsprecherin LAbg. Brigitte Huber-Reiter.
Auch für die Grüne Sozialsprecherin LAbg. Ines Vukajlović konterkarieren diese massiven Kürzungen nötige arbeitsmarktpolitische Anstrengungen. „Die Kürzungen schneiden dort rein, wo Stabilität und Unterstützung nötig ist. Sie erschweren nicht nur vielen Menschen die Jobsuche, sondern kosten vielen engagierten und hochqualifizierten Mitarbeiter:innen in den Sozialorganisationen den Arbeitsplatz. Wieder einmal sind es vor allem Frauen und junge Menschen, die die Misere ausbaden müssen. Der Bund hat diesen Kahlschlag zurückzunehmen. Das Land hat sicherzustellen, dass es zu keinen Kürzungen bei Arbeitsmarktprojekten kommt. Das sind unsere klipp und klaren Forderungen, die wir auch in den kommenden Landtag tragen“, betont Vukajlović.
Einmal mehr fordert Huber-Reiter auch eine Weiterentwicklung des OÖ.Standortprogramms „upperWORK“. „Diese Programm muss zu einem umfassenden Schutzschirm für die besonders Betroffenen am Arbeitsmarkt ausgebaut und entsprechend budgetär ausgestattet werden. Dass upperWORK das angeblich ohnehin abdeckt, stimmt offensichtlich nicht, sonst würden die Zahlen anders aussehen. Auf jeden Fall warten die langzeitarbeitslosen Menschen auf eine Lösung“, betont Huber-Reiter.