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03.08.2026 Allgemein

Arbeitsmarktdaten Juli: "upperWORK" ausbauen

Langzeitarbeitslose Menschen brauchen keine Schönfärberei, sondern die Weiterentwicklung des OÖ. Standortprogramms „upperWORK“ zum Schutzschirm

„Die verantwortliche Politik spricht bei diesen Arbeitsmarktdaten von einer starken Position. Diese Ansicht ist genauso schräg wie die Temperaturlage im Land. Um 17 Prozent mehr langzeitarbeitslose Menschen im Land und damit eine neuerliche eklatante Steigerung, Dazu 4,9 Prozent mehr arbeitssuchende Frauen und 6,7% mehr 20 bis 24-jährige Arbeitslose. Stark ist nur das Ausmaß der Schönfärberei und die Ignoranz der politisch Verantwortlichen gegenüber dringend nötigen Maßnahmen. Aber Sozialorganisationen die AMS-Gelder kürzen, nichts unternehmen, um das abzufedern und beharrlich einen Schutzschirm für die besonders Betroffenen verweigern, kann nur zu diesem Ergebnis führen“, reagiert die Grüne Arbeitsmarktsprecherin LAbg. Brigitte Huber-Reiter auf die aktuellen Arbeitsmarktdaten.

Bis zu 30 Prozent hat der Bund den Sozialorganisationen gestrichen. Jenen Stellen, die sich um genau diese Menschen kümmern, die es schwer haben am Arbeitsmarkt. Die Grüne Forderung, dass das Land die fehlenden Mittel ausgleichen und eine Einschränkung bei arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen verhindern müsse, hat Schwarz-Blau abgeschmettert. Ebenso die Forderung das OÖ. Standortprogramm „upperWORK“ als Schutzschirm für die besonders Betroffenen weiterzuentwickeln. Weil es das bereits sei, hatte LR Achleitner gemeint.

„Ganz offensichtlich nicht. Sonst würden die Zahlen anders aussehen. Wie viele vor allem langzeitarbeitslose Menschen sollen es noch werden, bis die verantwortliche Politik endlich reagiert. Wohin sollen sie noch steigen, bis klar ist, dass die Position doch nicht so stark ist. Die Betroffenen brauchen eine Lösung, dieses besondere Programm und keine hochsommerliche Schönfärberei“, betont Huber-Reiter.

Brigitte Huber-Reiter
Brigitte Huber-Reiter

Landtagsabgeordnete

Gemeinderätin, Bezirkssprecherin

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