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01.09.2026 Allgemein

Frauen und Langzeitarbeitslose werden im Stich gelassen

Wie schon in den letzten Monaten, steigt die Arbeitslosigkeit vor allem bei Frauen und Langzeitarbeitslosen. Wie lange wollen ÖVP und FPÖ noch zuschauen?

Die Daten zeigen, dass jene immer stärker von der tristen Arbeitsmarkt-Situation betroffen sind, die es am Job-Markt ohnehin schwer haben. „Jeder unserer Versuche, spezielle Initiativen für arbeitssuchende Frauen und Langzeitarbeitslose ins Leben zu rufen, wurde von der schwarz-blauen Koalition belächelt und vom Tisch gewischt. Probleme unter den Tisch zu kehren sorgt aber maximal für einen größeren Berg an Problemen, die von der sichtbaren Oberfläche verschwinden. Genau das sehen wir jetzt im Anstieg in den aktuellen Zahlen“, so die Grüne Arbeitsmarktsprecherin LAbg. Brigitte Huber-Reiter.

Das zweite große Problemfeld eröffnet sich im Bereich der Arbeitslosen die älter als 60 Jahre sind. Ein großer Teil der Beschäftigten geht direkt von der Arbeitslosigkeit in die Pension. Gleichzeitig ist immer wieder die Rede von noch späteren Pensionsantritten, womit man ältere Menschen direkt in die Langzeitarbeitslosigkeit treibt.

„Man muss sich genau überlegen, wie man den älteren Arbeitslosen helfen kann. Ein ‚Weiter wie bisher‘ darf es nicht mehr geben, ansonsten droht einem großen Teil unserer Gesellschaft die Altersarmut“, fordert Huber-Reiter neue Initiativen.

„Wir warten derzeit gespannt auf die Antworten von LR Achleitner auf eine schriftliche Anfrage zu upperWORK, Pakt für Arbeit und Qualifizierung. Nachdem die Arbeitslosenzahlen nicht sinken, dafür aber die finanziellen Mittel für upperWORK weniger wurden, stellt sich natürlich die Frage nach der Qualität der Maßnahmen und die Wirkung des Programms“, so Huber-Reiter.

Brigitte Huber-Reiter
Brigitte Huber-Reiter

Landtagsabgeordnete

Gemeinderätin, Bezirkssprecherin

[email protected]
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