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29.03.2023 Presse

Heizkostenzuschuss: Geld rasch zu Betroffenen bringen

Symbolbild Geldscheine

Mit dem OÖ Wohn- und Energiekosten-Bonus 2023 bietet sich ein bestehendes Verteilsystem an – diese einmalige Maßnahme muss durch grundsätzliche Entlastung begleitet werden – Kriterien bei der Wohnbeihilfe sind endlich anzupassen

„Die Mietpreisbremse wollte die ÖVP partout nicht. Geworden ist es ein erweiterter Wohn- und Heizkostenzuschuss, der die Oberösterreicher:innen mit zusätzlichen 38 Millionen Euro entlasten soll. Der heutige Beschluss im Nationalrat ist gleichzeitig ein dringender Auftrag an die Landeskoalition, die Hilfe rasch zu den Menschen zu bringen. Und zwar gezielt zu jenen mit niedrigerem Einkommen, die von den hohen Wohnkosten besonders geplagt sind. Zu den jungen Menschen, Familien, Alleinerziehenden sowie Mindestpensionist:innen. Und das muss umgehend, ohne Verzögerung erfolgen, auf einfachem Wege. Für viele Haushalte ist die Lage schon zu ernst, um jetzt weiter hingehalten und vertröstet zu werden“, fordert die Grüne Sozialsprecherin LAbg. Ines Vukajlović ein rasches Handeln der Landeskoalition.

Um diese zusätzlichen Gelder rasch und zielgerichtet zu verteilen, bietet sich mit dem Oö. Wohn- und Energiekosten-Bonus 2023 bereits ein geeignetes Instrument an. „Dieser kann ab April und damit baldigst online beantragt werden. Es ist doch naheliegend, über diese Systematik auch den erweiterten Wohn- und Heizkostenzuschuss zu verteilen. Und zwar an jene Menschen, deren Einkommen sich an der Armutsgefährdungsschwelle bewegt. Die steigenden Mieten setzen immer mehr Menschen unter Druck. Wir haben ein Verteilungsinstrument, es ist verfüg- und einsetzbar. Die rasche Abwicklung und Auszahlung des Landes OÖ an einkommensschwache Haushalte muss oberste Priorität haben“, betont Vukajlović.

Für Vukajlovic ist aber klar, dass es nicht bei dieser Unterstützungsmaßnahmen bleiben darf. „Wir sprechen hier von einer eimaligen Maßnahme. Die Betroffenen brauchen aber auch eine grundsätzliche Entlastung. Die bewusst aufgestellten Hürden bei der OÖ. Wohnbeihilfe müssen abgebaut und die Obergrenze so weit erhöht werden, dass mehr Menschen mit Armutsgefährdung diese wichtige Hilfe in Anspruch nehmen können. Zudem gilt es Gebäudedämmung und Heizungstausch zu beschleunigen, um die Energiekosten im Wohnbereich langfristig zu reduzieren und leistbar zu halten“, betont Vukajlović.