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04.02.2026 Allgemein

Linz-Frankfurt: 36 Mio. Euro Steuergeld für Manager-Shuttle

Flugzeug

Offenbar Goldesel im Keller des Landhauses gefunden – bei Ärmsten wird gekürzt, fürs Fliegen ist nichts zu teuer

„Man darf LH Stelzer und LR Achleitner heute wohl auf Wolke 7 vermuten. Endlich gibt’s wieder eine Linz-Frankfurt-Verbindung. Aber um welchen Preis: 36 Millionen Euro buttert man in den nächsten vier Jahren in diese eine Linie. 36 Millionen an Steuergeld rinnt in ein dänisches Shuttle, um vor allem Manager in die Finanzmetropole zu fliegen. Während hier im Land etliche Bereiche zusammengespart werden, bei den Ärmsten gekürzt wird, hat man offenbar noch genug Geld für die Konzerne. Die Flieger werden Richtung Frankfurt wieder abheben. Bleibt abzuwarten, ob auf den erträumten Neustart dann nicht eine harte Landung in der Realität folgt“, reagiert der Grüne Klubobmann LABg. Severin Mayr auf die Ankündigung, dass eine dänische Fluglinie künftig die Verbindung Linz-Frankfurt bedienen wird.

Denn die AUA hat diese Verbindung aus wirtschaftlichen Gründen gekappt. Weil die Flieger halbleer waren. LH Stelzer spricht von einer Anschubfinanzierung und hofft, dass die Strecke wieder selbstständig wirtschaftlich wird. „Da darf man aber gespannt sein. Welches Wundermittel hat man wohl auf Lager, dass die Passagiere nach Frankfurt Schlange stehen, die dänischen Jets voll und die Zahlen wieder schwarz werden. Eher ist davon auszugehen, dass in den nächsten vier Jahren 36 Millionen Euro Steuergeld de facto in die Luft geblasen werden. Und es wäre kein Wunder, wenn sich genau diese Situation in vier Jahren dann wiederholt und der Steuer-Goldesel dann erneut ausrücken muss“, betont Mayr.

Severin Mayr
Severin Mayr

Klubobmann und Stellvertretender Landessprecher

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