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    Barrierefreiheit
30.09.2026 Allgemein

Verkehrsberuhigung in der Friedhofstraße ist dringend nötig

Die Grünen Wels unterstützen eine Verkehrsberuhigung in der Friedhofstraße im Bereich der Eisenbahnersiedlung.

"Eine Verkehrsberuhigung ist hier absolut sinnvoll. Wir stehen mit Anrainerinnen und Anrainern seit Beginn der Diskussion um die Entwicklung der Siedlung in engem Austausch und sehen die Notwendigkeit, den Verkehr dort stärker zu ordnen und die Sicherheit zu erhöhen."
Miriam Faber, Verkehrssprecherin und Fraktionsobfrau

Aus Sicht der Grünen braucht es dabei mehrere Maßnahmen. Faber fordert insbesondere einen sicheren Fußgängerübergang auf Höhe der Siedlung.

„Ein solcher Übergang würde nicht nur das sichere Queren der Straße ermöglichen, sondern die derzeit viel zu breite und von manchen Verkehrsteilnehmern leider als Rennstrecke missbrauchte Fahrbahn auch bewusst unterbrechen und damit zu einer Entschleunigung des Verkehrs beitragen.“

Auch die derzeitige Radarkasten-Attrappe sieht Faber kritisch. „Diese Attrappe erfüllt weder eine überzeugende abschreckende noch eine gestalterische Funktion. Wenn dort bewusst ein Zeichen gegen zu schnelles Fahren gesetzt werden soll, dann sollte das auch tatsächlich sinnvoll gestaltet und eingesetzt werden. Die derzeitige Lösung gehört daher endlich beseitigt oder durch eine geeignete Maßnahme ersetzt.“

Zusätzlich schlagen die Grünen vor, beim temporär neu errichteten Parkplatz eine Bushaltestelle einzurichten. Diese könnte insbesondere bei Großveranstaltungen angefahren werden und damit dazu beitragen, den zusätzlichen Individualverkehr in diesem Bereich zu reduzieren.

Auch eine stärkere Regulierung des Lkw-Verkehrs über 3,5 Tonnen hält Faber für sinnvoll: „Gerade in einem dicht besiedelten Bereich wie der Eisenbahnersiedlung muss genau geprüft werden, welcher Schwerverkehr hier tatsächlich notwendig ist und wie unnötiger Lkw-Verkehr reduziert werden kann.“
„Zusammengenommen würden diese Maßnahmen zu einer Verkehrsberuhigung beitragen, die in diesem Bereich wirklich notwendig ist“, ist Faber überzeugt.

Bei der, etwas bescheiden organisierten Bürgerversammlung am vergangenen Montag sei zudem deutlich geworden, dass die Sorgen der Anrainerinnen und Anrainer keineswegs unbegründet seien. „Die Veranstaltung hat gezeigt, dass es viele offene Fragen und berechtigte Befürchtungen gibt.“
Die Grünen wollen daher auf eine Kombination aus Verkehrsberuhigung, sicherer Querungsmöglichkeit, öffentlichem Verkehr und einer besseren Verkehrslenkung drängen.