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24.03.2023 Presse

Rechnungshof: Linzer Stadtbahn endlich auf Schiene bringen

Symbolbild einer Lokomotive

Gute Noten für Linzer Straßenbahnnetz, aber dies wird nicht reichen, um die Klimaziele bis 2040 zu erreichen

„Die Botschaft des Rechnungshofs ist klar und deutlich: Das Linzer Straßenbahnnetz funktioniert, der Ausbau ist gelungen und die Auslastung gut. Aber das wird nicht reichen, um die Klimaziele bis 2040 zu erreichen. Dazu ist der Autoverkehr immer noch zu heftig. Die vom Rechnungshof angeregten Maßnahmen wie Begegnungs- und Fußgängerzonen sind gut und richtig. Zudem gilt es selbstverständlich den Radverkehr zu stärken und die Sicherheit der Radler:innen zu erhöhen. Kurz und knapp: es sind alle Instrumente zu nutzen, um den motorisierten Individualverehr einzudämmen und das bestehende Straßenbahn-Angebot bestens zu ergänzen“, reagiert die Grüne Mobilitätssprecherin LAbg. Dagmar Engl auf den Bericht des Rechnungshofes, der Straßenbahnausbau und sowie Mobilitätssituation in den Landeshauptstädten Linz, Graz und Innsbruck unter die Lupe genommen hat.

Engl sieht im Rechnungshofbericht auch einen klaren Auftrag, Linzer Stadtbahn rasch und zielgerichtet umzusetzen. „Der Fokus soll auf Schienenprojekte gelegt werden, die die Stadt mit dem Umland verbinden. Schreibt der Rechnungshof. Damit ist klarerweise auch die Linzer Stadtbahn gemeint. Es ist alles zu tun,und alle Hürden zu beseitigen, die die Planung hemmen und eine rasche Umsetzung erschweren. Dabei haben alle verantwortlichen Stellen an einem Strang zu ziehen und eigene Interessenslagen hintanzustellen“, betont Engl.

Engl: „Der Verkehr ist einer der zentralen Faktoren des Klimawandels, aber bietet damit auch ganz zentrale Klimaschutz-Instrumente. Ganz besonderes in Städten. Das bedeutet den motorisierten Individualverkehr zu reduzieren, Öffis ausbauen und Raum für Fuß und Radverkehr zu schaffen. Das ist die Formel für klimafitte Mobilität in den Städten“.

Dagmar Engl
Dagmar Engl

Landtagsabgeordnete und Stellvertretende Landessprecherin

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