Skip to main content
    Barrierefreiheit
12.03.2026 Allgemein

Linzer Flughafen: Verantwortliche Politik auf Blindflug

Keine Erkenntnis, wie man den Linzer Airport faktenbasiert aus der Krise bringen will – 36 Millionen Euro Business-Shuttle wird den Flughafen nicht stabilisieren, sondern nur das Konto der DAT füllen – und vor allem: Wo ist die angebliche Strategie?

„Wir haben von LR Achleitner nichts gehört, was das Business-Shuttle nach Frankfurt sinnvoller macht. Nichts vernommen, was die 36 Steuermillionen an die dänische Billig-Airline für diese unrentable Strecke rechtfertigt. Und wir haben nichts gehört, was glaubhaft auf die angeblich vorliegende Strategie für den Linzer Flughafen hindeutet. Unterm Strich sind wir und damit die Öffentlichkeit keinen Deut klüger, was die von der SPÖ unterstützte Steuergeldverschwendung bringen soll. Was die Koalition mit dem Linzer Airport vorhat und wie sie ihn faktenbasiert aus der Krise bringen will. Das gesamte Vorgehen ist und bleibt eine Zumutung gegenüber den Steuerzahler:innen im Land und eine geballte Verweigerung jeglicher Kosten-Nutzen-Rechnung“, wertet der Grüne Klubobmann LAbg. Severin Mayr die Antworten von LR Achleitner als Nullnummer. Dass die Grünen der Freigabe der 36 Millionen Euro heute im Landtag nicht zustimmen, ist bekannt.

Die hörbar bemühten Ausführungen zur ominösen Strategie waren wenig aufschlussreich: 2024/25 wurde die Strategie erarbeitet und nun in Umsetzung, meint LR Achleitner. „Keiner hat sie je gesehen. Der Landtag nicht, wir Grüne auf Anfrage nicht und auch der Landesrechnungshof bei seiner detaillierten Untersuchung 2025 auch nicht. LR Achleitner kann den Wahrheitsbeweis antreten und alle Zweifel ausräumen. Er muss die Strategie nur offenlegen. Wie der LRH fordert und auch wir Grüne mit dem heutigen Antrag. Dann wärs geklärt. Aber an den nächsten Ausreden wird wohl schon mehr gearbeitet als an einer Flughafen-Strategie“, betont Mayr.

Mit dem Frankfurt-Flug will man den Airport stabilisieren. „Das Einzige, was man mit dem Business-Shuttle und den 36 Millionen Steuergeld macht, ist das Konto der dänischen Airline zu füllen. Tatsächlich befindet sich die verantwortliche Politik hier auf einem Blindflug, mit Autopiloten und ohne Kompass. Das ist kein Neuanfang, wie er für den Airport bitter nötig wäre“, betont Mayr.

Severin Mayr
Severin Mayr

Klubobmann und Stellvertretender Landessprecher

[email protected]
Beitrag teilen