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02.11.2026 Allgemein

KRÄÄÄCHZ...

Liebe Leser:innenschaft!

Ein sehr, sehr heißer und trockener Sommer liegt hinter uns. Ernteausfälle waren eine der Folgen davon.

Für alle, die den Kopf nicht in die vertrocknete Erde stecken, ist klar: Dieses Szenario wird uns auch in den kommenden Sommern blühen. Die Spatzen pfeifen es schon seit geraumer Zeit von den Dächern: Der menschengemachte Klimawandel wirkt sich massiv auf Flora und Fauna aus. Jene Lebensmittel, die wir lokal selbst anbauen und erzeugen können, werden knapper. In Österreich liegt die Summe der vermeidbaren Lebensmittelabfälle bei mehr als einer Million Tonne pro Jahr, 63% davon aus Privathaushalten!

Bis ein landwirtschaftliches bzw. ein weiterverarbeitetes Produkt im Handel landet, werden viele Ressourcen benötigt – Wasser, Dünger, Energie für Anbau, Tierhaltung, Verpackung und Transport. Lebensmittelverschwendung ist deshalb für etwa 8-10 % des globalen Treibhausgasausstoßes verantwortlich. Die Lebensmittel, die sich durch den Klimawandel verknappen, befeuern diesen zusätzlich, indem sie verschwendet werden. Als Reaktion darauf finden sich immer mehr Freiwillige, die sich der Lebensmittelrettung widmen. Sie holen noch genießbare Lebensmittel meist bei Supermärkten ab und verteilen diese an Bedürftige oder verwerten sie selbst weiter. Doch bevor wir noch mehr Federn lassen müssen, tun wir gut daran, unser Konsumverhalten samt individuellem Verschwendungspotenzial mal aus der Vogelperspektive zu hinterfragen.