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19.11.2025 Allgemein

Klimafreundlich backen – so gelingt jedes Keksrezept

Die Adventzeit duftet nach Vanille, Schokolade und warmem Gebäck – und das Schönste daran: Viele unserer liebsten Weihnachtskekse lassen sich mit ganz einfachen Tricks klimafreundlicher backen, ganz ohne Geschmackseinbußen. Omas Klassiker funktionieren nämlich auch ohne das Klima zusätzlich zu belasten – und oft sogar noch mürber, saftiger und feiner!

 

Tipp 1: Statt Kuhmilch: regionale Pflanzenmilch Eine der leichtesten Umstellungen für mehr Klimaschutz:

  • BIO Hafermilch aus Österreich (gibts sogar in der Glasflasche im Kühlregal)
  • BIO Sojamilch aus Österreich

 

 

Beide funktionieren in jedem Rezept 1:1 wie Kuhmilch – ob im Teig oder im Zuckerguss.

 

Tipp 2: Statt Butter oder konventioneller Margarine: pflanzliche Alternativen Für stabilen, mürben Teig gibt es gleich mehrere klimafreundliche Optionen:

 

  • Pflanzliche Margarine (am besten mit wenigen, klaren Zutaten)
  • Ceres Kokosfett – der altbewährte Klassiker aus Omas Küche
  • Bio-Kokosfett für besonders zarten Mürbteig

 

 

In fast allen Keksrezepten gilt:

👉 250 g Butter = 250 g pflanzliche Margarine oder 250 g Ceres

Tipp 3: Statt Eiern: einfache, natürliche Alternativen

Viele Kekse gelingen komplett ohne Ei – aber wenn ein Rezept nach Ei verlangt, gibt es zwei tolle, völlig natürliche Ersatzmöglichkeiten:

  • Leinsamen-Ei – perfekt für Mürbteig & Kekse mit Biss 1,5 Esslöffel gemahlene Leinsamen + 3 Esslöffel Wasser → ca 10 Minuten quellen lassen = ca. 1 Ei / Gibt dem Teig Bindung und leichte Nussigkeit.
  • Apfelmus – ideal für weiche, saftige Keksrezepte 3 Esslöffel Apfelmus = ca. 1 Ei / Sorgt für Feuchtigkeit und leichte Süße. Perfekt für Lebkuchen, Cookies & Co.

 

Warum das Ganze?

# weniger CO₂

# mehr regionale Zutaten

# weniger Tierleid

# und: die Kekse schmecken mindestens so gut wie früher

 

Mit ein paar kleinen Anpassungen wird jedes Keksrezept gemütlich, klimafreundlich und absolut festtauglich. So backen wir Tradition – nur eben zukunftsfreundlich. 

 

HIER GEHTS ZUR GRATIS E-Broschüre: Weihnachtsbäckerei ohne Ei: https://www.vegan.at/inhalt/e-broschuere-weihnachtsbaeckerei-ohne-ei

 

 

REZEPT: Rumkugeln wie von Oma

 

 

Zutaten (ca. 20–25 Stück)

  • 150 g Zartbitterschokolade (die meisten sins milchfrei)
  • 80 g Kokosfett (zb Ceres)
  • 80 g Staubzucker (Kokosblütenzucker bringt eine Karamellnote)
  • 3–4 EL Rum (je nach Stärke und Geschmack)
  • 150 g fein zerbröselte Kekse
    → z. B. vegane Butterkekse oder übriggebliebene Mürbteigkekse
  • 2–3 EL Kakaopulver (Backkakao)
  • Optional: 1 TL Vanillezucker oder etwas Vanilleextrakt
  • Zum Wälzen: Schokostreusel, Kokosraspel oder Kakao

 

Zubereitung

  • Schokolade und Kokosfett gemeinsam über einem Wasserbad schmelzen.
  • Staubzucker, Kakaopulver und Vanille einrühren.
  • Keksbrösel unterheben.
  • Rum einrühren, bis die Masse weich, aber formbar ist.
    • Wenn die Masse zu fest ist → etwas mehr Rum oder 1–2 TL Pflanzenmilch.
    • Wenn zu weich → mehr Keksbrösel.
  • Die Mischung 30–60 Minuten kaltstellen, bis sie gut formbar wird.
  • Mit den Händen kleine Kugeln formen.
  • In Streusel, Kakao oder Kokos wälzen.
  • Im Kühlschrank fest werden lassen.

 

 

Tipps für perfekten Geschmack

  • Mit 1 EL Marillenmarmelade bekommen sie eine noch österreichischere Note.
  • Für eine intensivere Schokonote: 1 TL starken Espresso zugeben.
  • Für superweiche Kugeln: 1–2 EL fein gemahlene Nüsse unterheben.