Hantelt man sich jetzt von Streiktag zu Streiktag?
Sie sollte Arbeitgeber-Seite zu einem Angebot bewegen, das tatsächlich merkbare Verbesserungen beinhaltet
In den Ordensspitälern droht am 3. März der nächste Streik. Das Angebot der Arbeitgeber-Seite war ganz offensichtlich nicht ausreichend. Eine große Mehrheit der Beschäftigten lehnt in einer Abstimmung dieses Angebot ab.
„Wo, wie und wann soll das enden? Hantelt man sich jetzt von Streiktag zu Streiktag? Das kanns ja wohl nicht sein. Bis 3. März ist jetzt noch Zeit, eine Lösung zu finden. Bis zu diesem Tag wäre es ausgesprochen zielführend, wenn die Arbeitgeber-Seite sich merkbar bewegt und ein akzeptables Angebot auf den Tisch legt. Vor allem wäre jetzt höchste Zeit, dass sich die verantwortliche Gesundheitspolitik viel aktiver in die Lösungsfindung einbringt und auf die Arbeitgeber-Seite einwirkt. Die Arbeitnehmer:innenseite ist in ihren Forderungen einen großen Schritt auf die Arbeitgeberseite zugegangen. Jetzt muss es faire Angebote für die Beschäftigten geben“, sieht die Grüne Gesundheitssprecherin LAbg. Brigitte Huber-Reiter ein Eingreifen der verantwortlichen Landespolitik überfällig.
Huber-Reiter: „Es muss im größten Interesse der politisch Verantwortlichen sein, dass dieser Streik baldigst endet. Dass diese Pattsituation behoben wird. Und sie muss erkennen, dass dafür auf die Anliegen der Beschäftigten viel deutlicher eingegangen werden muss. Denn diese Forderungen sind nichts anderes als laute Hilferufe. Ausdruck überbordender Belastung der Mitarbeiter:innen, die täglich an und über ihre Grenzen gehen. So kann es nicht weitergehen. Es muss spürbare Verbesserungen geben und ich appelliere eindringlich sie nicht mehr zu blockieren“.