Aisttalstraße
Die unendliche Geschichte
Seit über zehn Jahren unterstützen wir die Bewohner:innen der Aisttalstraße in ihrem Bemühen um Verkehrsberuhigung. Die berechtigte Forderung, das LKW-Fahrverbot auf der B 123 aufzuheben, findet weder bei LH Stelzer (ÖVP) noch bei Verkehrslandesrat Steinkellner (FPÖ) Gehör. Letzterer ist besorgt, dass nach Fertigstellung der Autobahn D3 in Tschechien der Schwerverkehr nicht mehr über die Innkreisautobahn sondern die S10 nach Linz fahren wird, weil die Strecke um 120 km kürzer ist, und fordert eine Ostumfahrung für Linz.
Stillschweigen herrscht sowohl bei der FPÖ als auch der ÖVP darüber, dass die Aisttalstraße in Verbindung mit der neuen Donaubrücke in Mauthausen die kürzeste Verbindung zur A1 ist. Somit ist ab Mitte 2027 mit einer kontinuierlichen Vervielfachung der Verkehrsbelastung auf der Aisttalstraße zu rechnen.
Bereits die letzte Verkehrszählung in der Zeit von 29.10. bis 04.11.2025 ergab, dass in diesem Zeitraum 37.156 Fahrzeuge die Aisttalstraße auf Höhe des Sportplatzes befahren haben. Somit sind das 5.313 Fahrzeuge täglich! Bemerkenswert an diesen Zahlen ist, dass der 01.11. ein Feiertag und der 02.11. ein Sonntag war. An diesen Tagen gab es keinen LKW-Verkehr.
So kann es nicht weitergehen!
Die Grüne Fraktion hat im letzten Gemeinderat neuerlich eine Resolution an die Landesregierung mit der Forderung nach sofortiger Aufhebung des LKW-Fahrverbotes auf der B 123 eingebracht. Über das Abstimmungsergebnis im Gemeinderat werden wir zeitnah in den Grünen News berichten (bitte gebt uns bei Interesse eure EMail-Adresse bekannt).
Wir werden es aber nicht bei der Resolution belassen, sondern allfällige Bürgerproteste aktiv unterstützen.
Gesundheit und Lebensqualität der Bewohner:innen von Schwertberg haben absoluten Vorrang vor allen anderen Interessen.