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am 3. Mai

Verschärfte Maßnahmen gegen Tempowahn

Severin Mayr - Mit verschärften Maßnahmen gegen enthemmten Tempowahn und tödliche Rücksichtslosigkeit auf unseren Straßen vorgehen. Es geht darum, Fahrzeugbeschlagnahme in krassen Fällen zu ermöglichen. Aufklärung und Milde gehen an der Raserszene offenbar spurlos vorbei.

Die Toleranz ist längst ausgereizt und die Grenzen bei weitem überschritten: Wir haben eine Serie an enthemmtem Tempowahn und tödlicher Rücksichtslosigkeit auf unseren Straßen, die uns fassungslos macht. Empörung und Wut sind gerechtfertigt, aber zu wenig. Es muss endlich restriktive Sanktionen geben, um diese Wild-West Manier deutlich einzubremsen. Das bedeutet nicht nur das RaserInnenpaket von Verkehrsministerin Gewessler unverzüglich umzusetzen. Es bedeutet auch klipp und klar, eine Fahrzeugbeschlagnahme in krassen Fällen zu verankern. Aufklärung und Milde gehen an der RaserInnenszene offenbar spurlos vorüber.

Die Bleifüße der RaserInnenszene bleiben am Gas, das zeigen die laufenden Schwerpunktkontrollen Woche für Woche. Dies verdeutlicht, dass das bestehende Instrumentarium weder Umdenken und Einsicht noch Verhaltensänderung bewirkt. Das Maßnahmenpaket von Ministerin Gewessler wird dieses Instrumentarium deutlich ausweiten und verschärfen. Die Strafen werden höher, der Führerscheinentzug länger und Straßenrennen als besonders gefährliche Delikte eingestuft. Es ist ein heißes Eisen, aber es muss darum gehen, auch die Fahrzeugabnahmen in besonders krassen Fällen zu ermöglichen. In Fällen, in denen das Fahrzeug zur Waffe und tödlichen Bedrohung wird.

Es geht hier wahrlich nicht um Schikane der AutofahrerInnen und um leichte Geschwindigkeitsübertretungen. Wir sprechen hier von Tempoexzessen von Unbelehrbaren; von irrem Geschwindigkeitsrausch und tödlichem Imponiergehabe. Mit irrwitzigen 240 km/h über die A1 und verheerenden, folgenreichen 100 km/h durch die Stadt muss Schluss sein.

Tempo 140
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