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am 5. September

Unfallverhütung: Tempo 30 vor Schulen!

Severin Mayr - Im Vorjahr passierten in Österreich laut Statistik Austria 498 Verkehrsunfälle am Schulweg, 509 Kinder wurden dabei verletzt.

Bei der Sicherheit der Kinder darf es kein Zögern und keine Ausreden mehr geben. Wir fordern zum Schulstart in der kommenden Woche ein ganzes Bündel an Maßnahmen, um die Verkehrssicherheit für Kinder vor und im Umfeld von Schulen, Kindergärten und Horten zu erhöhen. 2017 passierten in Österreich 498 Verkehrsunfälle am Schulweg, 96 davon in Oberösterreich.

Im Mittelpunkt steht dabei die flächendeckende Geschwindigkeitsreduktion an Orten, wo viele Kinder unterwegs sind. Tempo 30 reduziert nicht nur das Unfallrisiko, sondern auch die Unfallfolgen. Um so höher die Geschwindigkeit, um so höher ist auch der Grad der Verletzungen im Falle eines Unfalls.

Bundesregierung gefordert: Tempo 30 soll Standard vor Schulen werden

Tempo 30 sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Wir fordern eine bundesweite Regelung, die Tempo 30 als Standard in der Umgebung von Schulen, Kindergärten und Horten vorsieht. Nach Jahren der Diskussion muss es hier endlich eine Entscheidung im Sinne der Sicherheit der Kinder geben.

Wichtig sind aber auch weitere Maßnahmen, wie etwa eine kindergerechte Verkehrsplanung und eine bewusste Verkehrsberuhigung an Orten, wo sich Kinder aufhalten. Daher sollten auch die Bemühungen verstärkt werden, Schulstraßen zu ermöglichen, wo vor Schulbeginn die Straße generell für den motorisierten Individualverkehr gesperrt wird.

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