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am 16. August

ICE muss auch künftig in Wels halten

Die Redaktion - Mit Fahrplanwechsel am 9. Dezember sollen zwölf Züge der deutschen Bahn nicht mehr am Welser Hauptbahnhof halten. Wir fordern direkte Verhandlungen von ÖBB und dem Bund und richten eine parlamentarische Anfrage an Verkehrsminister Leichtfried.

ICE

Mit dem Fahrplanwechsel am 9. Dezember sollen zwölf Züge, die nach Deutschland fahren bzw. von dort kommen, nicht mehr am Hauptbahnhof Wels halten. Die Deutsche Bahn möchte so ihre Züge beschleunigen. Wir sind da klar dagegen: Es kann und darf nicht sein, dass wichtige Zugverbindungen für die zweitgrößte Stadt Oberösterreichs und für einen der wichtigsten Wirtschaftsstandorte in unserem Bundesland über Nacht gekappt werden. Darüber hinaus würden diese Streichungen unzählige Menschen aus dem Südwesten Oberösterreichs betreffen.

Es muss möglich sein, dass die Züge weiterhin in Wels halten und das Angebot und die Versorgung erhalten bleiben - im Interesse aller FahrgästInnen und auch der ÖBB. Wir müssen Menschen auf die Schiene bringen und sie nicht von der Schiene zurück auf die Straße schicken.

Wir fordern rasche Verhandlungen

Der Ball liegt nun bei den ÖBB. Daher braucht es jetzt  unverzüglich Verhandlungen mit dem Bund. Wir erwarten uns, dass hier der Ernst der Lage erkannt wird, und dass man gemeinsam rasch nach einer Lösung sucht, die nicht auf Kosten der FahrgästInnen, der Umwelt und auch der lokalen Wirtschaft geht.

In diesem Sinn wird Ruperta Lichtenecker auch eine parlamentarische Anfrage an Verkehrsminister Leichtfried einbringen: Es muss jetzt gehandelt werden, bevor sprichwörtlich der Zug abgefahren ist.

Ruperta Lichtenecker

Zur Person:

Ruperta Lichtenecker ist Nationalrätin der Grünen OÖ und Spitzenkandidatin der Grünen OÖ für die Nationalratswahl 2017


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