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am 16. September

B126: Öffi-Ausbau gegen Dauerstau

Severin Mayr - Es fehlt eindeutig an Öffis entlang der B126, der Leonfeldener Straße. Wir fordern mehr Park&Ride-Anlagen sowie mehr und staufreie Busse. Absichtserklärungen sind zu wenig, es müssen Taten folgen.

Stau

Es ist ganz offensichtlich, dass es bei den Öffis entlang der B126 grobe Versäumnisse gibt. Es ist ebenso offensichtlich, dass es viel mehr Park&Ride-Anlagen, viel mehr Busse und auch extra Busspuren auf dieser Strecke geben muss. Das zeigen die täglichen Staus und auch unsere Anfrage an Verkehrslandesrat Steinkellner. Dass er nun Bewegung signalisiert und sich zum Öffi-Ausbau bekennt in Ehren, aber was zählt sind Taten. Absichtserklärungen und die x-te Prüfung sind zu wenig. Es ist höchste Zeit für konkrete Maßnahmen.

Die Probleme liegen klar auf der Hand. Sie sind eine Folge der autofixierten Verkehrspolitik der letzten Jahrzehnte. Einer Verkehrspolitik, die die Notwendigkeit des Öffi-Ausbaus völlig verschlafen hat. Die Leonfeldener Bundesstraße ist daher an den Werktagen völlig überlastet. 15.000 Autos überqueren hier täglich die Stadtgrenze. Attraktive Alternativen sind Mangelware: Einerseits fehlen Park&Ride-Anlagen, um den Umstieg auf Öffis zu erleichtern, andererseits stehen die Busse gemeinsam mit den PKW im Stau.

Die passenden Maßnahmen sind daher augenscheinlich:

  • Errichtung von ausreichend Park&Ride-Anlagen, um den Umstieg auf die Öffis zu attraktivieren und zu erleichtern
  • Einsatz von deutlich mehr Bussen, um damit eine echte Alternative zum PKW anzubieten
  • Errichtung von eigenen Busspuren sowie von Busschleusen, durch die die Busse Vorfahrt haben

Attraktive Öffis müssen auch schnell sein. Es kann nicht sein, dass all jene, die umweltfreundlich unterwegs sind und damit zur Reduktion des Staus beitragen, auch noch bestraft werden. Wer im Bus sitzt, soll in Zukunft schneller sein. Das ist nur fair. Es ist höchste Zeit, in die Umsetzungsphase zu kommen. Von Prüfungen und neuen Studien hat niemand etwas, wenn nicht bald Resultate zu sehen sind.

Es ist zwar erfreulich, dass es durch unseren Druck endlich mehr Busverbindungen gibt. Aber das reicht noch nicht. Wir brauchen speziell auch in den Randzeiten und am Wochenende mehr Busse. Zusammen mit einem Beschleunigungsprogramm für die Busse haben wir dann endlich eine echte Alternative zum Auto.

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