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am 11. September

Wolf: Unterstützung für BäuerInnen

Gottfried Hirz - Im kommenden Ausschuss fallen zwei grundlegende Entscheidungen im Umgang mit dem Wolf. Wir verlangen für die BäuerInnen Unterstützung beim Herdenschutz und Entschädigungen.

Wolf im Wald

Wie gehen wir mit dem Wolf um? Dazu fallen am Donnerstag im Ausschuss zwei wichtige Entscheidungen: Erstens ob die die BäuerInnen Unterstützung bei der Umsetzung des Herdenschutzes bekommen und zweitens ob sie ausreichend Entschädigung bei Wolfsschäden erhalten. Beide Punkte sind richtungsweisend. Der Wolf ist hier, die Frage ist, wie wir auf diese Tatsache reagieren. Wir hoffen deshalb, dass die anderen Fraktionen unserem Antrag zustimmen werden.

Es ist eine Tatsache, dass das der Wolf in allen Nachbarländern beheimatet ist. Er lässt sich weder durch Grenzen noch durch wolfsfreie Zonen davon abhalten, sich auch hier bei uns in Oberösterreich niederzulassen. Es gilt sich darauf vorzubereiten und die richtigen und effektiven Maßnahmen zu setzen.

Eine der wichtigsten Maßnahmen ist eben der Herdenschutz. Dem Wolf muss es so schwer wie möglich gemacht werden, Herdetiere zu reißen. Dann wendet er sich Wildtieren zu und gibt dieses Verhalten an die Nachkommen weiter. Herdentiere treten damit aus seinem Beutefokus. Die BäuerInnen müssen bei der Umsetzung der Herdenschutzmaßnahmen unterstützt werden. Diese sind Voraussetzung für ein möglichst konfliktfreies Zusammenleben von Mensch und Wolf.

Zweitens müssen die BäuerInnen selbstverständlich für Wolfsschäden ausreichend entschädigt werden. Ihnen darf kein finanzieller Nachteil durch eventuell vorkommende Wolfsrisse entstehen. Wenn die BäuerInnen wissen, dass sie hier Unterstützung erhalten, wächst ihre Bereitschaft, den Wolf als Teil der heimischen Tierwelt zu akzeptieren.

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