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am 13. September

Wolf: ÖVP verweigert BäuerInnen Unterstützung

Gottfried Hirz - Die ÖVP strebt offensichtlich wolffreie Zonen an und gibt sich der Illusion hin, den Wolf vollständig und dauerhaft aus Oberösterreich vertreiben zu können. Für die BäuerInnen gibt es keine Unterstützung beim Herdenschutz.

Wolf in freier Wildbahn

Die ÖVP geht beim Thema Wolf den völlig falschen Weg. Sie weigert sich, die BäuerInnen beim Herdenschutz finanziell zu unterstützen und hat unseren Antrag im heutigen Ausschuss abgelehnt. Das ist völlig unverständlich und kurzsichtig. Die ÖVP strebt offensichtlich wolffreie Zonen an und gibt sich der Illusion hin, den Wolf vollständig und dauerhaft aus Oberösterreich vertreiben zu können. Aber der Wolf ist hier undwir haben die richtigen Vorkehrungen zu treffen. Das aber verweigert die ÖVP.

Konkret hatten wir gefordert, dass die BäuerInnen beim Herdenschutz finanzielle Unterstützung bekommen. Denn wenn es dem Wolf so schwer wie möglich gemacht wird, Herdentiere zu reißen, wendet er sich Wildtieren zu und gibt diesen Verhalten an die Nachkommen weiter. Der Herdenschutz ist wohl die effektivste Präventivmaßnahme. Die Qualität des Herdenschutzes wird darüber entscheiden, ob es möglichst konfliktfreies und nachhaltiges Miteinander von Mensch und Wolf geben wird. Aber daran ist die ÖVP nicht interessiert.

Der Wolf ist in allen Nachbarländern präsent und beheimatet. Er lässt sich weder durch Grenzen noch durch wolffreie Zonen davon abhalten, sich auch hier in Oberösterreich niederzulassen. Die ÖVP will den Wolf komplett vertreiben. Es ist zu befürchten, dass auch auf Abschüsse – nicht nur von Problemwölfen – hingearbeitet wird. Das sind untaugliche und unerlaubte Mittel. Die wirklich zielführenden Maßnahmen im Umgang mit dem Wolf verweigert die ÖVP.

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