Bezirkegruene.at
Navigation:
am 29. April

St. Isidor: Etappenerfolg für Bodenschutz

Ulrike Böker - Wir fordern die verantwortliche Politik auf allen Ebenen auf, den Flächenfraß umfassend zu stoppen.

Die Entscheidung des Leondinger Gemeinderates ist die einzig richtige. Sie ist ein wichtiger Etappenerfolg. Und sie ist auch ein Ergebnis unseres Drucks und unserer Argumente. Wir haben gemeinsam mit der Bürgerinitiative eine Verbauung der Grünflächen in St. Isidor klar und deutlich abgelehnt. Eine Verbauung wäre schlecht für das Klima, den Frischluftaustausch und den Bodenschutz gewesen. Nun müssen dieser Entscheidung auch Taten folgen und die entsprechenden Änderungen im überregionalen Raumordnungsprogramm vorgenommen werden.

Diese Entscheidung ist aber auch grundsätzlich ein wichtiges Signal an die verantwortliche Politik in Stadt und Land. Der Flächenfraß wird immer mehr, die Grünflächen immer weniger - nicht nur rund um Linz, sondern allgemein in den Ballungsräumen. Täglich werden in Oberösterreich im Durchschnitt der letzten drei Jahre 1,5 Hektar für Bau- und Verkehrszwecke umgewidmet, auch in Linz wird der Grüngürtel immer dünner. Diese Entwicklung müssen wir stoppen.

Dazu nehmen wir auch zum wiederholten Male die schwarz-blaue Landeskoalition in die Pflicht: ÖVP und FPÖ reden nur vom Bodenschutz, tun aber nichts dafür. Im Gegenteil: sie verschieben jegliche Debatte auf den St. Nimmerleinstag und stattedessen werden weiterhin Flächenwidmungen durchgewunken. Im praktischen Handeln fehlt die Konsequenz. Wir brauchen endlich einen sorgsamen Umgang mit unserem wertvollen Boden.

Wir brauchen Dich! - Jetzt Mitglied werden!