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am 1. August

Sommerschwerpunkt: Schützen wir unser Wasser

Maria Buchmayr - Brütende Hitze in Oberösterreich: Klima schützen, Pestizide reduzieren, Privatisierung verhindern – die drei elementaren Schritte, unser Wasser zu schützen

Schützen wir unser Wasser.

Wir spüren sie derzeit jeden Tag: Diese andauernde, erbarmungslose und brütende Hitze, die viele Menschen enorm belastet. Es sind diese Tage, die uns die Bedeutung des Wassers wieder umso deutlicher vor Augen führen. Unseres Trinkwassers, das die Hitzefolgen lindert, aber nur dann für uns so selbstverständlich bleiben kann, wenn wir es noch besser schützen. Denn Verfügbarkeit, Qualität und Zugang zu Wasser sind gefährdet. Deshalb machen wir den Schutz unseres Wassers zu einem unserer Sommerschwerpunkte.

​Wir fordern zum besseren Schutz des Wassers: ​

  • ​Effektive und umfassende Klimaschutzstrategien mit konkreten Maßnahmen vor allem im Bereich Verkehr
  • Eine deutliche Reduktion von Pestiziden in der Landwirtschaft
  • Kein Ausverkauf unseres Wassers an Konzerne ​
Effektive Klimaschutzstrategien notwendig

​Schutz des Wassers heißt die Versorgung zu sichern. Die zunehmenden Hitzesommer gefährden diese Versorgung. Sie sind Folgen des Klimawandels mit seinen immer schwerwiegenderen Auswirkungen. Die Hagelversicherung rechnet heuer bereits mit 25 Millionen Euro Dürreschäden alleine in der oberösterreichischen Landwirtschaft. Die Gefahr von Wald- und Flurbränden steigt und der Grundwasserspiegel sinkt- teilweile auf bedrohliche Tiefststände.
Pseudo-Klimaschutzmaßnahmen sind untauglich und Augenauswischerei. Nur mit effektiven und konsequenten Maßnahmen vor allem im Verkehrsbereich erreichen wir die nötigen Klimaschutzziele. Und nur so sichern wir langfristig unsere Versorgung mit Wasser.​

Reduzierung von Risikopestiziden überfällig

​Schutz des Wassers heißt auch die Qualität des Wassers abzusichern. Wir erleben eine schleichende Gefährdung des Trinkwassers durch Chemikalien, durch Pestizide und Düngemittel, die laufend ins Grundwasser gelangen.

Wir fordern deshalb, dass diese Stoffe nicht länger zugelassen werden, beziehungsweise deren Einsatz verringert wird und sie schrittweise aus dem Verkehr gezogen werden.

Ausverkauf des Wassers an Konzerne verhindern

​Schutz des Wassers heißt den freien Zugang sichern. Immer wieder gibt es Anläufe, die Trinkwasserversorgung zu privatisieren. Aktuell arbeiten InvestorInnen wieder an Plänen für Wasservermarktungen in großem Stil im Böhmerwald und nahe dem Attersee.

Natürlich bringt ein Verkauf dieses Naturschatzes reichlich Profit. Aber genau dagegen stellen wir uns. Denn mit Trinkwasser darf es keine Geschäftemacherei geben. Trinkwasser ist keine Handelsware, sondern ein Grundrecht und unsere Lebensgrundlage.​

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